Märkte und Favo­ri­ten

Aber­mals Ver­kaufs­über­hang

In der Berichts­wo­che Nr. 23 vom 01. bis 05. Juni gene­rier­ten die von uns für den News­let­ter erfass­ten Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen einen Wochen­um­satz in Höhe von 2,00 Mio. Euro. Davon ent­fie­len 0,91 Mio. Euro auf Käufe und 1,09 Mio. Euro auf Ver­käufe. Damit sehen wir die zweite Woche in Folge einen ver­hält­nis­mä­ßig gerin­gen Ver­kaufs­über­hang.

Für die Umsätze pro Kate­go­rie erga­ben sich in der ers­ten Juni­wo­che fol­gende Zah­len: Anlei­hen kamen auf 1,23 Mio. Euro und im Akti­en­seg­ment ent­stand ein Han­dels­vo­lu­men in Höhe von 0,77 Mio. Euro. Wäh­rend bei Aktien das Kauf­vo­lu­men über­wog, hat­ten bei Anlei­hen die Ver­käufe das höhere Gewicht.

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Umsätze und Quo­ten

Über­durch­schnitt­li­che Umsatz­quote

Die Umsatz­quote in unse­rem für den aktu­el­len News­let­ter selek­tier­ten Depo­t­aus­schnitt hat sich gegen­über der Vor­wo­che deut­lich erhöht. Lag sie da noch bei 1,02 Pro­zent, war sie in der Berichts­wo­che Nr. 23 mit 2,68 Pro­zent signi­fi­kant über dem lang­fris­ti­gen Durch­schnitts­wert von 2 Pro­zent.

Damit stieg die seit Jah­res­be­ginn kumu­lierte Umsatz­quote auf 48,67 Pro­zent; ein Jahr zuvor war diese Quote nach der 23ten Woche bei 43,06 Pro­zent.

Das Volu­men des Depo­t­aus­schnitts für die Woche vom 1. bis 5. Juni belief sich auf 74,80 Mio. Euro. Die Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen die­ses Aus­schnit­tes gene­rier­ten in der Berichts­wo­che mit ihren Käu­fen und Ver­käu­fen einen Wochen­um­satz in Höhe von 2,00 Mio. Euro.

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Käufe und Ver­käufe

Top-​​Käufe

nach Umsatz­größeWKN
1.Rhein­me­tall AG 703000
2.GB Group plc 914859
3.4.0 Book. Hold. EO-​​Notes 26/​39 A4EUGW
4.1,994 TotEn.Cap Int. 20/​32 A28VQ8
5. Nestlé S.A. A0Q4DC

Auf der Ver­kaufs­liste unse­res Depo­t­aus­schnitts der Woche Nr. 23 steht eine 2023 emit­tierte Staats­an­leihe der Repu­blik Frank­reich, die mit 3,00 Pro­zent ver­zinst ist und bis 2049 läuft (A3LTNP). Bei die­ser Anleihe han­delt es sich um eine grüne Anleihe, um eine OAT verte, wobei OAT für Obli­ga­ti­ons Assi­mil­ab­les du Tré­sor steht.

Mit einer grü­nen Anleihe dür­fen nur bestimmte, vorab fest­ge­legte „nach­hal­tige“ Pro­jekte finan­ziert wer­den. Aller­dings sind einer jün­ge­ren Stu­die („The Sover­eign Gree­nium. Big Pro­mise but Small Price Effect“; Ugo Panizza et al. 2025) zufolge grüne Anlei­hen in der Regel nicht auf einen mess­ba­ren Impact ver­pflich­tet, so dass eine gewisse fak­ti­sche Indif­fe­renz gegen­über der Wir­kung besteht.

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Titel im Fokus

Titel im FokusWKN
Rhein­me­tall AG 703000

Rhein­me­tall im Spie­gel von Dr. Hein­rich Faust

Auf der Kauf­liste unse­res Han­dels­aus­schnitts für die Berichts­wo­che stand die Aktie von Rhein­me­tall, die der­zeit bei rund 1200 Euro notiert und die seit Jah­res­be­ginn um 25 Pro­zent nach­ge­ge­ben hat.

Am 28. Mai schrieb dpa-​​AFX Ana­ly­ser: „Deut­sche Bank Rese­arch hat die Ein­stu­fung für Rhein­me­tall anläss­lich der Inves­to­ren­ver­an­stal­tung ‚dbAc­cess Euro­pean Cham­pi­ons Con­fe­rence‘ mit einem Kurs­ziel von 2100 Euro auf ‚Buy‘ belas­sen. Die Aus­sich­ten des Rüs­tungs­kon­zerns, die Ziele für das Gesamt­jahr 2026 im Ein­klang mit der Ent­wick­lung im ers­ten Halb­jahr zu hal­ten, seien gut, schrieb Chris­toph Las­kawi in sei­nem am Don­ners­tag vor­lie­gen­den Kom­men­tar.“

Eine Woche zuvor hatte Jef­fe­ries in einer Bran­chen­ana­lyse das Kurs­ziel für Rhein­me­tall von 2220 auf 1890 Euro gesenkt und die ‚Buy‘-Bewertung bei­be­hal­ten. Dpa-​​AFX resü­mierte mit Bezug auf die ver­ant­wort­li­che Ana­lys­tin Cloe Lema­rie am 21.5.: „Land­ver­tei­di­gungs­sys­teme blie­ben ihr bevor­zug­tes Sub­seg­ment inner­halb des Rüs­tungs­sek­tors, unge­ach­tet der Beden­ken über die Pro­dukt­re­le­vanz, die sie als klar über­zo­gen betrachte ….

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Märkte und Favo­ri­ten

Gerin­ger Ver­kaufs­über­hang

In der Berichts­wo­che Nr. 22 vom 25. bis 29. Mai gene­rier­ten die von uns für den News­let­ter erfass­ten Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen einen Wochen­um­satz in Höhe von auf­ge­run­det 1,20 Mio. Euro – exak­ter: 1,195 Mio. Euro. Davon ent­fie­len 0,59 Mio. Euro auf Käufe und 0,60 Mio. Euro auf Ver­käufe. Das ist ein denk­bar knap­per Ver­kaufs­über­hang.

In den Depo­t­aus­schnit­ten, die wir im Mai für den News­let­ter aus­wer­ten konn­ten, beob­ach­te­ten wir 2-​​mal Kauf­über­hänge (W.20, W.21) und 2-​​mal Ver­kaufs­über­hänge (W. 19; W. 22).

Betrach­tet man die Umsätze pro Kate­go­rie, dann waren im Mai durch­ge­hend Aktien das Wert­pa­pier­seg­ment mit dem höchs­ten Umsatz. In der Berichts­wo­che steu­er­ten sie mit einem Umsatz von 0,64 Mio. Euro rund 54 Pro­zent zum Wochen­ge­samt­um­satz bei.

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Umsätze und Quo­ten

Berichts– und Feiertags-​​Saison im Mai

Die Umsatz­quote unse­rer Depo­t­aus­schnitte hat sich nach Höhen­flü­gen im April im Monat Mai in etwas tie­fe­ren Regio­nen bewegt und blieb kon­stant unter dem lang­fris­ti­gen Durch­schnitts­wert von 2 Pro­zent. Ende der Berichts­wo­che lag sie zwar  bei über einem Pro­zent, aber mit 1,02 Pro­zent nur sehr knapp. Das hatte zur Folge, dass die seit Jah­res­be­ginn kumu­lierte Umsatz­quote eini­ges an Vor­sprung gegen­über dem Vor­jahr ver­lo­ren hat – aber ein sol­cher ist mit 45,99 vs. 42,10 Pro­zent eben immer noch vor­han­den. Der Wochen­um­satz belief sich auf 1,20 Mio. Euro.

In der im Fol­gen­den zu bespre­chen­den 22. Berichts­wo­che vom 25. bis 29. Mai hat­ten wir mit dem Pfingst­mon­tag einen Fei­er­tag; und das war nicht die ein­zige Mai­wo­che, die fei­er­tags­be­dingt ver­kürzt war. Even­tu­ell hat auch dies den Han­dels­ei­fer im Mai gebremst. Aller­dings hat­ten die Märkte im Mai keine Informations-​​Schocker zu ver­ar­bei­ten, die unmit­tel­bar zum Han­deln zwin­gen.

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Käufe und Ver­käufe

Top-​​Käufe

nach Umsatz­größeWKN
1.Alli­anz SE 840400
2.Sie­mens AG 723610
3. BNP Pari­bas S.A. 887771
4. Xtra­ckers Rus­sell 2000 UCITS ETF 1C A1XEJT
5.Broadridge Finan­cial Solu­ti­ons Inc. A0MMP1

Wie bereits in der Vor­wo­che (W. 21) gehen wir auch im aktu­el­len News­let­ter für die Berichts­wo­che (W. 22) auf einen the­sau­rie­ren­den ETF ein, der in Irland auf­ge­legt wurde. Der in der abso­lu­ten Top-​​Käufeliste ver­zeich­nete Xtra­ckers Rus­sell 2000 UCITS ETF 1C bil­det den US-​​Small-​​Cap-​​Index Rus­sell 2000 durch voll­stän­dige Repli­ka­tion nach. Der Wert des ETF hat in die­sem Jahr in Euro um über 18 Pro­zent zuge­legt, in USD sind es 17 Pro­zent.

Wir wen­den uns im Fol­gen­den dem Index sel­ber zu. Bevor wir dies tun, wol­len wir kurz den über­ge­ord­ne­ten Rus­sell 3000 anschauen. Er reprä­sen­tiert rund 98 Pro­zent der Markt­ka­pi­ta­li­sie­rung der US-​​amerikanischen Akti­en­märkte.

Der Rus­sell 3000 wird durch einen Schnitt unter­teilt in die Teil­in­di­zes Rus­sell 1000 und Rus­sell 2000. Der Rus­sell 1000 ent­hält die 1000 gemäß Markt­ka­pi­ta­li­sie­rung größ­ten Akti­en­ge­sell­schaf­ten des Rus­sell 3000, der Rus­sell 2000 den Rest des Rus­sell 3000, die als Small-​​Caps bezeich­net wer­den.

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Titel im Fokus

Titel im FokusWKN
Broadridge Finan­cial Solu­ti­ons Inc. A0MMP1

Broadridge: Bald bereit für den Q-​​Day

Broadridge Finan­cial Solu­ti­ons (siehe Top-​​Käufeliste unter „Käufe und Ver­käufe“) ist ein per Haupt­sitz in Lake Suc­cess, New York, ansäs­si­ges Fintech-​​Unternehmen, das glo­bal Infra­struk­tur für die Aktio­närs­de­mo­kra­tie sowie für den Ban­ken­sek­tors anbie­tet. Das Unter­neh­men ent­stand 2007 als Aus­glie­de­rung des Per­so­nal­dienst­leis­ters Auto­ma­tic Data Pro­ces­sing (ADP) und ver­dient sein Geld vor allem mit zwei Geschäfts­tä­tig­kei­ten:

Das eine Haupt­ge­schäfts­feld sind Inves­tor Com­mu­ni­ca­tion Solu­ti­ons (ICS): Broadridge ist Markt­füh­rer bei der Abwick­lung von Aktio­närs­stimm­rech­ten (Proxy Voting). Wenn Akti­en­ge­sell­schaf­ten Haupt­ver­samm­lun­gen abhal­ten oder Berichte ver­sen­den, erfolgt die Kom­mu­ni­ka­tion und Stim­men­aus­zäh­lung in den USA über­wie­gend über die Software-​​Systeme von Broadridge. Die­ser Geschäfts­be­reich trägt bis zu annä­hernd drei Vier­teln zum Umsatz bei.

Das andere Geschäfts­feld sind Glo­bal Tech­no­logy and Ope­ra­ti­ons (GTO): Dar­über bie­tet Broadridge Kern­in­fra­struk­tur für Ban­ken und Bro­ker an, womit diese ihre Wert­pa­pier­trans­ak­tio­nen auto­ma­ti­siert abwi­ckeln, abrech­nen und mel­den kön­nen. Der Anteil die­ses Bereichs am Umsatz liegt bei mehr als einem Vier­tel.

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Märkte und Favo­ri­ten

Kauf­über­hang = kein Kauf­über­hang

Die von uns für den Han­del in Woche Nr. 21 erfass­ten Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen setz­ten mit ihrem Wert­pa­pier­han­del in die­sem Zeit­raum 0,32 Mio. Euro um. Davon ent­fie­len 0,163 Mio. Euro auf Käufe und 0,157 Mio. Euro auf Ver­käufe.

Da wir in unse­rer Gra­fik nur für zwei Stel­len hin­ter dem Komma Platz haben, müs­sen wir ent­spre­chend run­den. Und dann ergibt dies für Käufe 0,16 Mio. Euro und für Ver­käufe 0,16 Mio. Euro. Damit haben wir fak­tisch einen leich­ten Kauf­über­hang und zugleich gra­fisch kei­nen Kauf­über­hang – und das alles ist mathe­ma­tisch kor­rekt.

Im Akti­en­seg­ment fiel ein Umsatz von 0,29 Mio. Euro an und im Fonds­seg­ment einer von 0,03 Mio. Euro.

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Umsätze und Quo­ten

Umsatz: pia­nis­simo

Könn­ten Umsatz­zah­len ihre Stimme erhe­ben; wür­den sie umso lau­ter reden, je grö­ßer sie sind; und wür­den sie umso lei­ser voka­li­sie­ren, je klei­ner sie uns ent­ge­gen­tre­ten; dann müss­ten wir sagen: der Han­del in der Berichts­wo­che war sehr leise – oder pia­nis­simo, wie der Musi­ker in uns sagt.

Denn die Umsatz­quote war mit 0,84 Pro­zent deut­lich unter dem lang­fris­ti­gen Durch­schnitts­wert von 2 Pro­zent. Und der Umsatz war mit 0,32 Mio. Euro auch gerin­ger als in den meis­ten Wochen des bis­he­ri­gen Jah­res­ver­laufs. Zu guter Letzt war damit auch der Depo­t­aus­schnitt, der dem News­let­ter zur Ver­fü­gung gestellt wer­den konnte, mit 37,88 Mio. Euro ver­hält­nis­mä­ßig klein. Eben eine leise Woche, die Woche vor Pfings­ten.

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