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FinGuide!
Wie in der Vorwoche überwog in der Berichtswoche vom 17. bis 21. August das Verkaufsvolumen das Kaufvolumen, womit wir die zweite Woche in Folge einen Verkaufsüberhang beobachteten. Bei einem Verkaufsvolumen von 0,55 Mio. Euro und einem Kaufvolumen von 0,43 Mio. Euro war dieser Überhang jedoch schwächer ausgeprägt als in der Vorwoche.
Aktien kamen in Woche 34 insgesamt auf einen Umsatz von 0,86 Mio. Euro, während im Fondssegment ein Umsatz in Höhe von 0,12 Mio. Euro generiert wurde. Anleihen und Derivate steuerten zum Umsatz unseres verhältnismäßig kleinen Depotausschnittes der Berichtswoche nichts bei.
Die vom Depotausschnitt für den Newsletter der Woche 34 vom 17. bis 21. August 2026 erfassten Assets under Management haben ein Volumen von 43,88 Mio. Euro. Damit liegt dem Newsletter ein verhältnismäßig kleiner Ausschnitt zugrunde – in der Vorwoche betrug das Volumen noch 113,64 Mio. Euro.
Dafür lag die Umsatzquote mit 2,24 Prozent (des erfassten Depotvolumens) ein wenig über dem langfristigen Durchschnitt von 2 Prozent.
Die erfassten Vermögensverwaltungen generierten mit ihrem Wertpapierhandel einen Wochenumsatz knapp unter einer Million Euro, im Rahmen der Rundungsvorgaben waren es 0,98 Mio. Euro – in der Vorwoche kamen wir auf ungefähr das Doppelte.
Eine Vermögensverwaltung investierte in der Berichtswoche in Aktien der kanadischen Barrick Mining Corporation, die als größtes Goldbergbauunternehmen der Welt gilt. Schon in den Vorwochen befand sich das Unternehmen in Kauflisten unserer Depotausschnitte.
Im laufenden Jahr hat sich der Aktienkurs in Euronotierung um 14 Prozent gesteigert. Nach Werten über 44 Euro im Januar ging es bis März auf bis zu 32 Euro nach unten, Mitte Juli waren nach einem weiteren leichten Abwärtstrend 30 Euro erreicht. Seither kletterte der Aktienpreis steil um rund 30 Prozent nach oben: Aktuell (25.8.) steht der Kurs der Aktie bei fast 42 Euro.
Am 23. August schrieb Felix Baarz bei Kapitalmarktexperten.de („Barrick Mining Aktie: 74 Prozent Gewinn-Plus im Q2“): „Das Unternehmen legte bereits am 10. August überzeugende Ergebnisse für das am 30. Juni geendete zweite Quartal 2026 vor.
US-Staatsanleihen: Zwei Entscheidergruppen, zwei Sichtweisen
Auf unserer Kaufliste der Berichtswoche befindet sich der iShares USD Ultrashort Bond UCITSETF, der den iBoxx USD Liquid Investment Grade Ultrashort Index im Sampling-Verfahren für eine Gestsamtkostenquote von 0,09 Prozent nachbildet; der Index enthält ultrakurze Anleihen mit Investment Grade in US-Dollar, wobei die festverzinslichen Anleihen eine Restlaufzeit von 0 bis 1 Jahr, die variabel verzinslichen eine von 0 bis 3 Jahre haben.
Da in diesem Fonds auch variabel verzinste Anleihen enthalten sind, wird die Zinselastizität – d.h. die Reaktion des Kurses auf eine Zinsänderung – nicht durch die sogenannte modifizierte Duration, sondern durch die effektive Duration ermittelt. Die effektive Duration ist hier sehr gering, was bedeutet, dass eine Veränderung des Marktzinses den Anleihekurs kaum beeinflusst.
Die Investition in diesen Anleihen-ETF in der Berichtswoche erfolgte in einem Umfeld, in dem die US-Staatsverschuldung mit hoher Dynamik die 40-Billionen-Dollar-Schwelle überschritt; zugleich zogen die Renditen langfristiger Staatsanleihen seit Ende Juni kräftig an. US-Finanzminister Scott Bessent kündigte in der Berichtswoche als Reaktion auf diese Entwicklungen an, langfristige Anleihen zu kaufen – allerdings ist das Volumen Beobachtern zufolge viel zu klein, um viel ausrichten zu können.