Die Käufe in der 36. Berichtswoche in Höhe von 4,71 Mio. Euro verteilten sich auf Fonds (2,92 Mio. Euro), Derivate (1,12 Mio. Euro), Aktien (0,40 Mio. Euro) und Anleihen (0,26 Mio. Euro). Damit veränderte sich die Käufestruktur der Woche 36 gegenüber jener in Woche 35 signifikant. In der Vorwoche waren nämlich Aktien weit stärker gefragt als Fonds.
In der 36. Berichtswoche fiel ein außergewöhnlich hohes Verkaufsvolumen in Höhe von 20,38 Mio. Euro an. Dieses verteilte sich auf Derivate (12,45 Mio. Euro), Fonds (3,57 Mio. Euro), Aktien (2,26 Mio. Euro) und Anleihen (2,10 Mio. Euro). Zwar ist das Derivate-Verkaufsvolumen im langfristigen Vergleich extrem hoch. Aber der Verkaufsumsatz ist auch bei den anderen drei Produktkategorien nicht zu verachten und obendrein auch noch relativ gleichmäßig verteilt.
Die Merck-Aktie hat die Berichtswoche mit einem Kurs von 85,65USD beendet (01.09.: 84USD). Damit liegt sie allerdings noch unter dem Wert zu Jahresbeginn…
Die Käufe in der 35. Berichtswoche im Wert von 1,57 Mio. Euro verteilten sich auf Aktien (1,17 Mio. Euro), Fonds (0,19 Mio. Euro), Anleihen (0,10 Mio. Euro) und Derivate (0,10 Mio. Euro).
Vom Handelsvolumen in der 34. Berichtswoche vom 17. bis 21. 08. 2020 in Höhe von 30,60 Mio. Euro entfielen 5,53 Mio. auf Käufe und 25,07 Mio. auf Verkäufe. Damit gilt wir für die letzten 3 Wochen, die durch sehr hohe Umsätze / Umsatzquoten charakterisiert waren, folgende Reihe: Woche 32: hoher Verkaufsüberhang; Woche 33: hoher Kaufüberhang; Woche 34: hoher Verkaufsüberhang.
Die Produktkategorie mit dem höchsten Umsatz in der Berichtswoche waren Zertifikate mit 21,40 Mio. Euro, gefolgt von Fonds mit 6,75 Mio., Einzelaktien mit 1,30 Mio. und Einzelanleihen mit 1,16 Mio. Wie dem Schaubild zu entnehmen ist, gingen die hohen Umsätze bei Zertifikaten und auch Fonds auf Verkäufe zurück.
Die Handelsquote lag mit 6,20 Prozent des gemeldeten Depotvolumens – wie auch der Umsatz mit 30,60 Mio. Euro – weiterhin weit über dem langfristigen Durchschnitt. Damit setzte sich die Tendenz der letzten beiden Wochen fort, wenn auch etwas abgeschwächter.
Aufgrund dessen hat die seit Jahresbeginn kumulierte Umsatzquote, die in den ersten sieben Monaten des Jahres immer knapp hinter den Werten des Vorjahres lag, einen Sprung nach vorne gemacht: der Wert liegt nun bei 119,48 Prozent – ein Wert, der auch am Ende des Jahres 2019 nicht übertroffen wurde.
Die Käufe in der 34. Berichtswoche im Wert von 5,53 Mio. Euro verteilten sich auf Fonds (2,34 Mio. Euro), Anleihen (1,16 Mio.), Derivate (1,13 Mio.) und Aktien (0,91 Mio.).
In der 33. Woche waren fast nur europäische Aktien gefragt; in der Vorwoche wurde dagegen fast nur in US-Papiere investiert. In dieser Berichtswoche war die regionale Komposition von Titeln diesseits und jenseits des nördlichen Atlantiks wieder ausgeglichener, wir sahen die übliche Mischung.
Die Verkäufe in der Berichtswoche in Höhe von 25,07 Mio. Euro verteilten sich auf Derivate (20,27 Mio. Euro), Fonds (4,40 Mio.) und Aktien (0,39).
In der aktuellen absoluten Top-Käufe-Liste (siehe Käufe) steht an erster Position Xetra-Gold. Gold war also in der Berichtswoche gefragt. Aber noch mehr Gold wurde in Gestalt von zwei ETCs, die in der absoluten und relativen Top-Verkäufe-Liste auf dem Gold– und Silberrang stehen, veräußert.