Die für den Newsletter erfassten Vermögensverwaltungen investierten in der 33. Woche 3,33 Mio. Euro neu in Wertpapiere. Die erfassten Vermögensverwaltungen setzten in der Woche vom 12. bis 16. August mit ihren Wertpapierkäufe und –verkäufen 5,44 Mio (Umsatz U) Euro um. Die Umsatzquote, also der Quotient U/AuM betrug 1,70 Prozent und lag somit ein wenig unter dem langfristigen Durchschnitt. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote erhöhte sich auf 69,15 Prozent. Sie ist damit tiefer als nach W 33 / 2023, in der allerdings die Umsatzquote mit über 13 Prozent einen extremen Ausreißer darstellte.
Die für den Newsletter erfassten Vermögensverwaltungen investierten in der 33. Woche 3,33 Mio. Euro neu in Wertpapiere. Dieser Kaufumsatz verteilte sich auf Aktien (2,52 Mio. Euro), Anleihen (0,71 Mio.) und Fonds (0,10 Mio.).
Der im relativen Ranking erstplatzierte Kauf betrifft Anteile an einem ETF. Der Xtrackers S&P 500 Equal Weight UCITSETF1C bildet den S&P 500 Equal Weight Index bei laufenden Kosten in Höhe von 0,25 Prozent vollständig physisch nach. Das Interessante an diesem Index ist die Gewichtung. Die beträgt 0,2 Prozent je Aktie bzw. Konstituent. Ganz anders sieht es im sonst verwendeten nach Marktkapitalisierung gewichteten S&P 500 aus. Das größte Gewicht hat im Index derzeit Apple mit 6,9 Prozent. Die 10 größten Konstituenten bilden derzeit ein Gewicht von 34,4 Prozent (im gleichgewichteten Index sind es 2 Prozent). Damit sind im gleichgewichteten Index die häufig von Vertretern des Diversifizierungsgedankens kritisierten starken Abhängigkeiten von den großen US-Unternehmen insbesondere der IT-Branche stark reduziert. Aber sind nicht gerade diese großen „Spieler“ in der langen Frist die größten Renditebringer?
Der Verkaufsumsatz in der Berichtswoche betrug 2,11 Mio. Euro, die sich auf Aktien (0,87 Mio. Euro), Anleihen (0,80 Mio.) und Fonds (0,44 Mio.) verteilten.
Auf der relativen Verkaufsliste steht auch der Energieversorger Monster Beverage. Es handelt sich, wie der Zusatz „Beverage“ denken lässt, allerdings nicht um einen typischen Energieversorger, der etwa Strom oder Gas an den Ort des Verbrauchs leitet. Er versorgt auch keine Monster mit Energie, sondern Menschen mit angeblicher „Monsterenergie“ sprich Energiedrinks. Allerdings stellt sich derzeit die Frage, ob Monster Beverage nicht die eigenen Energiedrinks am dringendsten benötigt. So schrieb beispielsweise Lukas Meyer am 19.8. (Der Aktionär) unter der Überschrift „Monster Beverage: Müdes Monster“: „Monster Beverage galt jahrelang als Rendite-Garant. Doch steigende Kosten und die Kaufzurückhaltung der Kunden machen dem Konzern schwer zu schaffen. Mit einer gewagten Strategie will das Management das Ruder herumreißen.“
In der 32. Berichtswoche vom 05. bis 09. August 2024 entfielen vom Umsatz in Höhe von 2,10 Mio. Euro 1,08 Mio. auf Käufe und 1,02 Mio. auf Verkäufe, so dass wir es mit einem leichten Kaufüberhang zu tun hatten.
Bemerkenswert ist, dass die Käufe ausschließlich Geldanlagen in Aktien waren. Aktienkäufe und –verkäufe machten in der Berichtswoche rund 90 Prozent des Gesamtumsatzes oder 1,88 Mio. Euro aus. Fonds kamen auf 0,18 Mio. Euro Umsatz und Anleihen lediglich auf 0,04 Mio. Euro. Im Wesentlichen wurde also der Wochenhandel mit Aktien bestritten.
Die Umsatzquote in der Berichtswoche vom 5. bis 9. August lag mit 2,09 Prozent des berücksichtigten Depotvolumens im mittleren Bereich. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote erhöhte sich damit auf 67,45 Prozent. Im Vorjahr betrug dieser Wert nach der 32. Woche 64,31 Prozent.
Der für den aktuellen Newsletter selektierte Depotausschnitt hatte ein Volumen in Höhe von 100,35 Mio. Euro. Die erfassten Vermögensverwaltungen setzten mit ihren Wertpapierkäufen und –verkäufen in der Berichtswoche 2.099.687,08 Euro um.
In der 32. Berichtswoche ergab sich in unserem Depotausschnitt für den Newsletter ein Kaufumsatz in Höhe von 1,08 Mio. Euro, der ausschließlich im Aktiensegment generiert wurde.
Darunter war ein Kauf von Airbus-Aktien. Wenn man von Airbus redet, könnte man versucht sein, zuerst von Boeing zu sprechen. Denn in Branchenkommentaren wird häufig geschrieben, dass Airbus von der Dauer-Malaise seines US-Konkurrenten profitiere. Aber auch Airbus hat diverse Probleme.
Zunächst zur generellen Lage der Branche. Die schätzt Airbus optimistisch ein. So rechnen die Prognostiker des deutsch-französischen Fluggeräte-Konzerns mit einem kräftigen Wachstum der globalen Aeroflotte in den kommenden zwei Jahrzehnten. Demnach soll sich bis 2024 der Bestand an Passagier– und Frachtflugzeugen um über 100 Prozent auf mehr als 48.000 steigern. Der Zufluss an neuen Maschinen, um diesen Bestand zu erreichen, wird auf 42.430 geschätzt. Gerade in den großen Schwellenländern Asiens rechnen die Airbus-Prognostiker mit erhöhter Nachfrage u.a. im Zuge der erwarteten Wohlstandssteigerung.
In der Woche vom 5. bis 9. August verkauften die per Depotausschnitt erfassten Vermögensverwaltungen Wertpapiere in Höhe von 1,02 Mio. Euro. Dieser Betrag verteilte sich auf Aktien (0,80 Mio. Euro), Fonds (0,18 Mio.) und Anleihen (0,04 Mio.).
Auf der Top-Verkaufsliste gemäß Volumen stehen die Aktien von zwei Vermögensverwaltern, die sich auf alternative Anlagen spezialisiert haben: Partners Group und Ares.
Die Schweizer Partners Group mit Sitz in Baar ist einer der führenden Manager für Anlagen auf privaten Märkten, die für institutionelle Anleger und reiche Privatkunden gedacht sind. Die Aktie der Partners Group steht derzeit bei einem Kurs von 1.126 Schweizer Franken, das ist rund 2 Prozent weniger als am Jahresanfang. Über die letzten 5 Jahre hat die Aktie um 43 Prozent zugelegt.
Die Ares Management Corporation mit Hauptsitz in Los Angeles zählt gleichfalls zu den führenden globalen Verwaltern alternativer Anlagen.
In der hier zu besprechenden 31. Berichtswoche vom 29. Juli bis 2. August 2024 betrug der Umsatz in unserem Depotausschnitt 1,59 Mio. Euro. Davon entfielen 0,51 Mio. Euro auf Käufe und 1,07 Mio. Euro auf Verkäufe. Damit ergibt sich für den Monat Juli folgendes Gesamtbild: In der ersten Juliwoche (Woche Nr. 27) war das Verkaufsvolumen höher als das Kaufvolumen. Und in der hier zu besprechenden letzten Juli(halb)woche (W. 31) war dies ebenso der Fall. In den drei anderen Juliwochen von W. 28 bis W. 30 sahen wir hingegen jeweils Kaufüberhänge. Oder mit anderen Worten: die Kaufüberhänge wurden von Verkaufsüberhängen eingeklammert.
Die per Depotausschnitt für die 31. Woche berücksichtigten Assets under Management betrugen 88,27 Mio. Euro. Die für den Newsletter erfassten Vermögensverwaltungen setzten mit ihren Wertpapiertransaktionen in der Woche vom 29. Juli bis 2. August 1,59 Mio. Euro um.
Die Umsatzquote lag nach vier deutlich überdurchschnittlichen Wochen mit 1,80 Prozent dieses Mal leicht unter dem Durchschnitt. Insgesamt ergab sich jedoch für den Monat Juli eine überdurchschnittliche Handelsaktivität, die auch höher war als in den Monaten zuvor.
In der Berichtswoche (Woche Nr. 31) fiel in unserem Depotausschnitt ein Kaufumsatz in Höhe von 0,51 Mio. Euro an, der sich auf Aktien (0,47 Mio. Euro) und Fonds (0,04 Mio.) verteilte. Anleihen waren in der Berichtswoche keine gefragt.
Zunächst werfen wir einen Blick auf die Performance-Entwicklung über zwei Wochen von zwei der vier von firstfive beobachteten Risikoklassen: Auf die konservative und auf die moderat dynamische Depot-Kategorie. Bemerkenswert ist zunächst, dass sich die Performance zwischen Ende Woche 29 und Ende Woche 31 in beiden Depots in unterschiedliche Richtungen bewegte.
Der Index für die konservativ ausgerichteten Depots erhöhte sich von 168,08 auf 168,97 Punkte. Die Performance seit Jahresbeginn steigerte sich dadurch von 5,02 auf 5,58 Prozent.
Der Index für die moderat dynamischen Portfolios ging hingegen von 261,81 auf 258,88 Punkte zurück. Die YTD-Performance fiel dementsprechend von 9,93 auf 8,68 Prozent.
Eine plausible Erklärung für diese gegenläufige Entwicklung ist die unterschiedliche Kursentwicklung bei Anleihen und Aktien. Denn konservativ ausgerichtete Depots haben in der Regel einen hohen Anleihen-Anteil, wohingegen offensivere Depots einen höheren Aktienanteil an. Und die Kurse in beiden klassischen Asset-Kategorien bewegten sich zuletzt gegenläufig.