Käufe

Was ist nega­tiv an nega­ti­ven Zin­sen? Das Vor­zei­chen ganz sicher – aber mit die­ser bana­len Ant­wort am Rande der Albern­heit hört der Kon­sens unter Beob­ach­tern auch schon auf. Und das liegt nicht nur daran, dass es ver­schie­dene Zin­sen gibt und das Wort Zins äqui­vok ver­wen­det wird.

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Ver­käufe

Die Ver­käufe blie­ben in der Berichts­wo­che mit knapp über 6 Mio. Euro beim Umsatz weit hin­ter den Käu­fen (20,5) zurück. Den größ­ten Ver­kaufs­um­satz ver­buch­ten Fest­ver­zins­li­che mit 3,5 Mio. Euro, gefolgt von Aktien (1,87), einem Fonds (0,45) und Zer­ti­fi­ka­ten (0,24). Die Trans­ak­tio­nen wur­den über­wie­gend mit Gewinn abge­schlos­sen. Das galt für alle in den bei­den firstfive-​​Rankings gelis­te­ten Ver­käufe, ins­be­son­dere jedoch für die bei den abso­lu­ten Top­ver­käu­fen viert­plat­zierte Abgabe von Antei­len des ETFs auf den Stoxx Europe 600.

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Märkte und Favo­ri­ten

Mode­rate Risi­ko­be­reit­schaft

Die Ver­käufe hat­ten in der Berichts­wo­che ins­ge­samt ein kla­res Über­ge­wicht gegen­über den Käu­fen. Der Haupt­grund dafür ist der starke Ver­kaufs­über­hang bei Fonds. Es stand nur ein Fonds-​​Investment auf den uns über­mit­tel­ten Ein­kaufs­zet­teln. Das ist aber nicht der Grund für diese Asym­me­trie. Denn auch auf der Ver­kaufs­liste stand nur ein Fonds. Der Über­hang resul­tiert dar­aus, dass das Enga­ge­ment bei einem Platin-​​ETF sich ledig­lich im obe­ren vier­stel­li­gen Bereich befand, wohin­ge­gen der Ver­kaufs­er­lös bei einem Geld­markt­fonds über 3,28 Mio. Euro betrug.

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Umsätze und Quo­ten

Gedämpf­ter Han­del

2,28 Pro­zent des gemel­de­ten Depot­vo­lu­mens wur­den in der Berichts­wo­che gehan­delt, was ein Wert ist, der ebenso im unte­ren Durch­schnitts­be­reich liegt wie der Abso­lut­be­trag des Umsat­zes von 12,56 Mio. Euro. Ins­ge­samt wur­den damit in die­sem Jahr kumu­la­tiv schon 131 Pro­zent des von uns erfass­ten Depot­vo­lu­mens gehan­delt. Nimmt man die letz­ten drei Jahre zum Ver­gleich, dann zeigt sich, dass die­ser kumu­la­tive Umsatz 2015 bereits in Woche 24 über­trof­fen wurde, 2014 war dies in Woche 30 der Fall und 2013 erst in Woche 49.

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Käufe

Die Käufe von 4,97 Mio. Euro in der Berichts­wo­che ver­teil­ten sich auf Aktien (2,78 Mio. Euro), Anlei­hen (1,64), Zer­ti­fi­kate (0,47); Fonds waren hier­bei ver­nach­läs­sig­bar. Damit waren Aktien wie­der ein­mal die favo­ri­sierte Asset­klasse in der Berichts­wo­che. Gleich­wohl gibt es bei Aktien doch einige Ein­schrän­kun­gen und Fra­ge­zei­chen. Zwei seien kurz ange­spro­chen.

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Ver­käufe

Das Ver­kaufs­vo­lu­men war in der Berichts­wo­che rund ein Drit­tel höher als das Kauf­vo­lu­men. Den größ­ten Anteil am Ver­kauf hat­ten Fonds (3,28 Mio. Euro) vor Aktien (2,78) und Anlei­hen (1,5).

Den Spit­zen­platz bei den Top-​​Verkäufen gemäß Volu­men nimmt die Trans­ak­tion eines Geld­markt­fonds ein, die den gesam­ten Ver­kaufs­um­satz aus­machte. Inso­fern täuscht der erste Blick über das wirk­li­che Ver­kaufs­ver­hal­ten der Ver­wal­tun­gen: Die Fonds­an­teile in den Depots wur­den – bis auf die­sen „Son­der­fall“ – alle gehal­ten.

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Märkte und Favo­ri­ten

Ver­kaufs­über­hang bei Aktien und Anlei­hen

Wie gesagt, der Kauf­um­satz betrug nur die Hälfte des Ver­kaufs­um­sat­zes. Das ist haupt­säch­lich auf Ver­kaufs­über­hänge bei Aktien und Anlei­hen zurück­zu­füh­ren. Fonds wur­den hin­ge­gen annä­hernd aus­ge­gli­chen gehan­delt. Deri­vate fin­den wir nur auf der Ver­kaufs­liste, aber in beschei­de­nem Umfang.

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Umsätze und Quo­ten

Han­del durch­schnitt­lich

3,15 Pro­zent des uns von den Ver­wal­tun­gen gemel­de­ten Depot­vo­lu­mens wur­den umge­setzt, wobei uns die Daten von Depots im Wert von knapp 623 Mio. Euro über­mit­telt wur­den – was gerade auch in Anbe­tracht der Som­mer­fe­rien eine recht ordent­li­che Mel­de­ak­ti­vi­tät bedeu­tet.

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Käufe

In den bei­den Ran­kings (abso­lut und rela­tiv) der Top-​​Aktienkäufe ganz vorne liegt das bereits bei Kom­men­tie­rung der Ein-​​Monats-​​Aktienfavoriten erwähnte Papier von Royal Dutch Shell. Auf den vier nächs­ten Plät­zen lie­gen im rela­ti­ven wie im abso­lu­ten Aktien-​​Ranking: SAP, Alten, Bayer, Linde. Shell, SAP und Alten schaf­fen es zugleich ins rela­tive Wert­pa­pier­ran­king und der bri­ti­sche Ener­gie­riese ist zudem im abso­lu­ten Top-​​Käufe-​​Ranking.

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Ver­käufe

Der Ver­kaufs­um­satz der Berichts­wo­che belief sich auf 13,52 Mio. Euro. Dabei ent­fie­len 2,73 Mio. Euro auf Aktien, 4,48 Mio. auf Fonds und 5,85 Mio. auf Anlei­hen. Der hohe Ver­kaufs­um­satz bei Anlei­hen ist haupt­säch­lich auf die bei­den im Top-​​Verkaufs-​​Ranking gemäß Umsatz­vo­lu­men plat­zier­ten Staats­an­lei­hen und auf die Anleihe der Bul­ga­rian Energy Hol­ding zurück­zu­füh­ren.

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