Vom Umsatz der Woche Nr. 45 in Höhe von 0,93 Mio. Euro entfielen 0,43 Mio.- auf Käufe und 0,50 auf Verkäufe.
Mit einem Umsatz im Wert von 0,65 Mio. Euro trugen Aktien am stärksten zum Wochenhandel bei, gefolgt von Fonds mit 0,22 Mio. und Derivaten bzw. einem Zertifikat mit 0,06 Mio. Euro. Mit Stücken von Anleihen handelten die für den Newsletter erfassten Vermögensverwaltungen in der Berichtswoche nicht – was selten der Fall ist.
Die Kombination hohe Umsatzquote und geringer Umsatz bedeutet, dass das Volumen unseres Depotausschnitts für den Newsletter sehr gering ist. Die Assets under Management, die wir diesmal erfassten, hatten einen Gesamtwert in Höhe von lediglich 24,46 Mio. Euro. Die damit erfassten Vermögensverwaltungen setzten in der Woche vom 10. bis 14. November mit ihrem Wertpapierhandel 0,93 Mio. Euro um.
Der Verkaufsumsatz in unserem Ausschnitt der 46. Woche summierte sich auf 0,50 Mio. Euro, die sich ausschließlich aus Aktienverkäufen ergaben.
Ein Titel auf der Verkaufsliste ist die Aktie von Rheinmetall. Über 5 Jahre steigerte sich der Preis um 2143 Prozent, seit Jahresanfang um 184 Prozent, seit Mai bewegt sich der Kurs jedoch seitwärts. Offenbar wurden keine Informationen mehr eingepreist, die weitere Kursphantasien hätten beflügeln können. Auch den am 6. November veröffentlichten jüngsten Quartalszahlen gelang dies nicht. Die meisten Analysten werten die Aktie weiterhin als „Buy“, Bernstein Research als „Hold“. Dpa-AFX Analyser schrieb am 13.11.: „Bernstein Research hat das Kursziel für Rheinmetall vor dem anstehenden Kapitalmarkttag von 1960 auf 1980 Euro angehoben, aber die Einstufung auf ‚Market-Perform‘ belassen.“
Die Vermögensverwaltungen unseres Depotausschnitts legten in der 46. Berichtswoche Gelder in Höhe von 0,43 Mio. Euro neu in Wertpapieren an. Darunter war auch ein Kauf von Aktien der Deutschen Telekom.
Am Donnerstag der Berichtswoche, am 13.11., teilte die Deutsche Telekom die neuesten Quartalszahlen mit. Die Pressemitteilung des Unternehmens war überschrieben mit: „Deutsche Telekom erhöht abermals Prognose und plant Rekorddividende für das Geschäftsjahr 2025“. Im dritten Quartal steigerte sich der Umsatz des Konzerns organisch gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozent auf 28,9 Milliarden Euro. Allerdings ging der Free Cashflow AL um 9,2 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro zurück. Mit einem Plus von 6,8 Prozent und einem Betrag von 16,1 Milliarden Euro über 9 Monate erwartet die Geschäftsleitung jedoch, dass das ursprünglich anvisierte Jahresziel sogar übertroffen wird.
Mit 0,50 Mio. Euro war der Umsatz in der Berichtswoche Nr. 45 bescheiden. Davon entfielen 0,28 Mio. auf Käufe und 0,22 Mio. auf Verkäufe. Der Umsatz des Aktiensegments belief sich auf 0,39 Mio. Euro, gefolgt von Anleihen (0,08 Mio.) und Fonds (0,04 Mio.).
An dieser Stelle wollen wir einen kurzen Blick auf die Performanceentwicklung der Depots, die firstfive beobachtet, werfen. Von den vier Depotkategorien, die wir unterscheiden, wählen wir die ausgewogene und die dynamische Risikoklasse aus. In beiden Kategorien hat der jeweilige Index über die vergangenen zwei Wochen ein wenig nachgegeben.
Für den Newsletter zur Berichtswoche Nr. 45 liegt nur ein verhältnismäßig kleiner Depotausschnitt mit einem Volumen von 62.999.921 Euro vor. Das ist zwar nicht superwenig, aber doch deutlich weniger als die Depotvolumina der Ausschnitte in den Vorwochen. Den 63 Mio. Euro war in der Woche vom 3. bis 7. November ein Umsatz in Höhe von 0,50 Mio. Euro zugeordnet. Daraus ergibt sich eine weit unterdurchschnittliche Umsatzquote in Höhe von 0,80 Prozent. Die seit Jahresbeginn kumulierte Quote liegt nun bei 91,65 Prozent und damit weiterhin vor der Quote genau ein Jahr zuvor, die bei 84,21 Prozent stand.
Die Vermögensverwaltungen unseres Depotausschnitt investierten in der Berichtswoche Nr. 45 insgesamt 0,28 Mio. Euro in Wertpapiere, davon waren – korrekt gerundet – 0,21 Mio. für Aktien und 0,08 Mio. für Anleihen.
In der relativen Käufeliste ist ein Kauf von Shell-Aktien auf Rang 5 verzeichnet. Am Donnerstag der 43. Woche, dem 30.10., veröffentlichte das Mineralöl– und Erdgasunternehmen die Zahlen für das dritte Quartal. Der Quartalsgewinn pro Aktie (EPS) blieb mit 0,93USD ungewöhnlich deutlich unter den erwarteten 1,62USD. Auch der Umsatz blieb mit 68,15 Mrd. USD ein wenig hinter der Prognose. Dennoch bewerteten manche Profibeobachter auch im Hinblick auf andere Kennziffern das Quartalsergebnis durchaus positiv (siehe unten Michele della Vigna). Shell kündigte zudem ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 3,5 Mrd. USD an, was bei den Aktionären sicher keine Depressionen hinterließ. Der Aktienkurs gab nach Bekanntgabe der Zahlen nicht wesentlich nach, der Kurz-Trend zeigte zuletzt wieder etwas nach oben. Über einen Monat legte der Wert des Anteilsscheins um rund 7 Prozent zu. Der Kurs steht aktuell bei 2932 Pence.
Oktober: Käufe und Verkäufe fast ausgeglichen
Im Handelsmonat Oktober war in unseren Depotausschnitten das summierte Verkaufsvolumen mit 8,32 Mio. Euro nur minimal größer als das aggregierte Kaufvolumen mit 8,30 Mio. Euro. In Monatsfrist sahen wir einen klaren Verkaufsüberhang bei Aktien, jedoch ähnlich starke Kaufüberhänge bei Anleihen, Fonds und Derivaten (letztere mit nur kleinem Volumen).
Etwas anders war die Handelsstruktur in der 44. Berichtswoche vom 27. bis 31.10.2025. Der Verkaufsüberhang war ziemlich groß: Die erfassten Vermögensverwaltungen investierten 1,64 Mio. Euro in neue Wertpapiere und sie veräußerten Titel im Umfang von 3,67 Mio. Euro. Anders als im Monatszeitraum stellte sich bei Aktien ein Kaufüberhang und bei Festverzinslichen ein Verkaufsüberhang ein.
In der Berichtswoche war der Umsatz in unserem Wochen-Depotausschnitt mit 5,31 Mio. Euro über dem langfristigen Durchschnitt. Auch das Handelsvolumen im abgelaufenen Oktober in Höhe von 16,62 Mio. Euro braucht sich im Vergleich der Monate nicht zu verstecken.
Die Handelsquote lag in der Woche vom 27. bis 31. Oktober mit 1,89 Prozent leicht unter dem langfristigen Durchschnitt von rund 2 Prozent. Sie war auch geringer als die Monatsquote, die mit 2,39 Prozent überdurchschnittlich ausfiel.
Die von uns per Depotausschnitt erfassten Vermögensverwaltungen gaben in der Berichtswoche für Wertpapierkäufe insgesamt 1,64 Mio. Euro aus, wovon 0,97 Mio. Euro bei Fonds, 0,48 Mio. bei Aktien, 0,11 Mio. bei Derivaten und 0,08 Mio. bei Anleihen anfielen.
In der Monatsbetrachtung betrug der Kaufumsatz 8,30 Mio. Euro, die sich auf Anleihen (4,22 Mio.), Aktien (2,49 Mio.), Fonds (1,48 Mio.) und Derivate (0,11 Mio.) verteilten. Man sieht an dieser Aufstellung, dass der Derivate-Kaufumsatz des Monats in der Berichtswoche generiert wurde, und zwar von einer Investition in Xetra-Gold.
Kommen wir zu Käufen in der Berichtswoche. Ganz oben auf unserer Topkäufeliste steht ein ETF, der den S&P 500 nachbildet, aber nicht kapitalgewichtet, sondern gleichgewichtet. Das verhindert, dass Unternehmen mit sehr hoher Marktkapitalisierung – in diesem Fall die berühmten Tech-Unternehmen der USA – den Kurs des Index zu sehr bestimmen. Was ist die mögliche Rationalität dahinter?