In der ersten Handelswoche des Jahres 2021 zwischen dem 4. und 8. Januar setzten die Vermögensverwaltungen, deren Handelsdaten dem Newsletter zugrunde liegen, Wertpapiere in Höhe von 0,63 Mio. Euro um. Das ist kein großer Umsatz.
Die Umsatzquote in der ersten Handelswoche des Jahres legte mit einem Wert von 0,50 Prozent des gemeldeten Depotvolumens sicher keinen Blitzstart hin. Das war auch nicht unbedingt zu erwarten.
Die Käufe in der ersten Berichtswoche 2021 summierten sich auf 0,28 Mio. Euro. Dieser Betrag setzte sich aus folgenden Summanden zusammen: Anleihen 0,50 Mio. Euro; Aktien 0,17 Mio. Euro; Fonds 0,06 Mio. Euro.
Nachdem im März 2020 im Gefolge des Corona-Schocks die Renditen vieler Anleihen kräftig angestiegen und dementsprechend die Kurse gefallen waren, gingen bei diesen Wertpapieren über das Jahr betrachtet die Renditen im Durchschnittstrend wieder stetig zurück und die Kurse entsprechend nach oben.
In der ersten Berichtswoche des Jahres gaben die erfassten Vermögensverwaltungen Wertpapiere im Gesamtvolumen von 0,35 Mio. Euro ab. Davon entfielen 0,25 Mio. Euro auf Aktien und 0,10 Mio. auf Anleihen.
Die veräußerten Aktien waren ausschließlich von Unternehmen, die ihren Hauptsitz in Europa haben.
In den letzten beiden Wochen des Jahres 2020 summierte sich der Umsatz auf 2,43 Mio. Euro, wovon 1,25 Mio. auf Käufe und 1,19 Mio. auf Verkäufe entfielen. Im gesamten Monat Dezember setzten die für den Newsletter erfassten Vermögensverwaltungen 7,47 Mio. Euro um. Davon waren 4,32 Mio. Käufe und 3,16 Mio. Verkäufe.
In den beiden von Feiertagen gespickten Kalenderwochen Nr. 52 und 53 zwischen dem 21.12. und 01.01.2020 lag die Handelsquote immerhin bei 2,59 Prozent, an den Werktagen ruhten die von uns erfassten Verwaltungen also nicht. Auch insgesamt war das Jahr 2020 sehr handelsaktiv.
In den letzten beiden Wochen des Jahres 2020 kauften die von uns erfassten Vermögensverwaltungen Wertpapiere im Umfang von 1,25 Mio. Euro. Davon entfielen 0,11 Mio. Euro auf Aktien und 1,14 Mio. auf Anleihen. Im Monat Dezember lagen beim Kaufvolumen gleichfalls Anleihen mit 1,80 Mio. Euro vor Aktien, die auf 1,51 Mio. kamen. Es folgten dann Fonds mit 0,69 Mio. und Derivate mit 0,05 Mio. Euro.
Die Verkäufe der letzten beiden Kalenderwochen des Jahres 2020 summierten sich auf ein Volumen in Höhe von 1,19 Mio. Euro. Davon entfielen 0,85 Mio. Euro auf Fonds, 0,23 Mio. auf Aktien, 0,11 Mio. auf Derivate und 4.155,54 Euro bzw. gerundet 0,00 Mio. Euro auf Anleihen. Die Beträge verteilten sich auf relativ wenige Transaktionen. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass der zugrunde liegende Depotausschnitt mit 94 Mio. Euro nicht allzu groß war.
Käufe im Anleihen– und Fondssegment machen den Unterschied aus
Der Gesamtumsatz im Depotausschnitt, den wir für den Newsletter kommentieren, betrug 2,5 Mio. Euro. Davon entfielen 1,66 Mio. Euro auf Käufe und 0,84 Mio. Euro auf Verkäufe. Damit war die hier zu besprechende Berichtswoche Nr. 51 vom 14. bis 18. Dezember 2020 eine Kaufwoche. Dies ist ein Unterschied im Vergleich mit den beiden Vorwochen, in denen beim Volumen Verkäufe dominierten.
In der letzten Handelswoche vor der – mit Feiertagen gespickten – Weihnachts-Woche lag die Umsatzquote mit 1,43 Prozent des gemeldeten Depotvolumens zwar über dem Wert in der Vorwoche (0,83%). Damit blieb jedoch die Handelsaktivität der Vermögensverwaltungen im erfassten Depotausschnitt klar unter dem Durchschnitt der letzten Monate.