Märkte und Favo­ri­ten

Käufe über­wo­gen

In Berichts­wo­che Nr. 24, deren von uns erfasste Han­dels­phase sich vom 08. bis 12. Juni erstreckte, sahen wir im Depo­t­aus­schnitt, der unse­rem News­let­ter zugrunde liegt, einen Kauf­über­hang: Vom Wochen­um­satz in Höhe von 1,70 Mio. Euro ent­fie­len rund 0,99 Mio. auf Käufe und 0,72 Mio. auf Ver­käufe.

Die Umsätze in unse­ren kate­go­ria­len Wert­pa­pier­seg­men­ten hat­ten in der zwei­ten Juni­wo­che fol­gende Aus­prä­gun­gen: Im Akti­en­seg­ment betrug das Han­dels­vo­lu­men knapp 1 Mio. Euro.

Mit Fonds­an­tei­len setz­ten die erfass­ten Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen 0,42 Mio. Euro um. Zer­ti­fi­kate kamen in die­sem Volu­men­ran­king auf Platz 3 mit 0,19 Mio. Euro. Und Anlei­hen bil­de­ten mit 0,10 Mio. Euro das Schluss­licht.

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Umsätze und Quo­ten

2,34 oder 2,35 Pro­zent? – Das ist hier die Frage

Dem aktu­el­len News­let­ter für die Han­dels­wo­che Nr. 24 vom 8. bis 12. Juni liegt ein Depo­t­aus­schnitt mit einem Volu­men von 72,53 Mio. Euro zugrunde. Er ist mini­mal klei­ner als in der Vor­wo­che (74,80). Auch der Umsatz war in der Berichts­wo­che mit 1,70 Mio. Euro etwas nied­ri­ger als in der Vor­wo­che (2,00 Mio.).

Da die Umsatz­quote der Quo­ti­ent aus Betrag des Umsat­zes und zugrunde lie­gen­dem Depot­vo­lu­men ist, ergibt sich aus den bei­den genann­ten Zah­len­wer­ten: 1,70 Mio. /​ 72,53 Mio. = 0,0234. Damit betrug die Umsatz­quote 2,34 Pro­zent.

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Käufe und Ver­käufe

Top-​​Käufe

nach Umsatz­größeWKN
1. Ora­cle Rg 871460
2. Asm Int Rg 868730
3. Puma SE 696960
4. Von­to­bel Hold. AG 675054
5. adi­das AG A1EWWW

In der Berichts­wo­che erwarb eine von uns erfasste Ver­mö­gens­ver­wal­tung Aktien des Schwei­zer Ver­mö­gens­ver­wal­ters Von­to­bel, des­sen Schwer­punkt nach Eigenaus­kunft „auf der klas­si­schen Ver­mö­gens­ver­wal­tung für Pri­vat­kun­den sowie dem Asset Manage­ment für insti­tu­tio­nelle Anle­ger“ liegt.

Der Kurs der Aktie des Schwei­zer Ver­mö­gens­ver­wal­ters – bei dem die Fami­lie seit Bör­sen­gang 1986 eine Mehr­heits­be­tei­li­gung hält – steht der­zeit bei um die 72 Fran­ken, in Euro wird die Aktie mit um die 78 Euro gehan­delt. Im letz­ten hal­ben Jahr und über 12 Monate hat die Aktie rund 16 Pro­zent zuge­legt.

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Titel im Fokus

Titel im FokusWKN
Ora­cle Corp 871460

Ora­cle: Ora­keln mit KI?

Auf unse­rer Kauf­liste der Berichts­wo­che steht eine am Frei­tag erfolgte Inves­ti­tion in Aktien des Soft­ware & Hardware-​​Anbieters Ora­cle. Das tra­di­tio­nelle Kern­ge­schäft des Unter­neh­mens, des­sen Name auf die Her­kunft aus einem CIA-​​Auftrag („Pro­ject Ora­cle“, so jeden­falls die Story) ver­weist, ist Soft­ware für rela­tio­nale Daten­ban­ken, die Groß­or­ga­ni­sa­tio­nen und Unter­neh­men nach­fra­gen.

Wie bei ande­ren Soft­ware­häu­sern auch – etwa SAP – stei­gen die Kun­den von Ora­cle vom Lizenz– auf das Abo-​​Modell um (SaaS; Software-​​as-​​a-​​Service). Anders als SAP hat Ora­cle jedoch ein Hardware-​​Standbein auf­ge­baut, das vor allem in einem welt­wei­ten Netz eige­ner KI-​​Rechenzentren besteht.

Ora­cle suchte für die eige­nen Daten­ban­ken in den 2000er Jah­ren eine geeig­ne­tere Hardware-​​Basis; nach einer nicht durch­ge­hend har­mo­ni­schen Koope­ra­tion mit HP erwarb man schließ­lich 2010 das für sein Java-​​Programm bekannte Soft­ware & Hardware-​​Unternehmen mit eige­ner Pro­zes­sor­reihe Sun Micro­sys­tems.

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Märkte und Favo­ri­ten

Aber­mals Ver­kaufs­über­hang

In der Berichts­wo­che Nr. 23 vom 01. bis 05. Juni gene­rier­ten die von uns für den News­let­ter erfass­ten Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen einen Wochen­um­satz in Höhe von 2,00 Mio. Euro. Davon ent­fie­len 0,91 Mio. Euro auf Käufe und 1,09 Mio. Euro auf Ver­käufe. Damit sehen wir die zweite Woche in Folge einen ver­hält­nis­mä­ßig gerin­gen Ver­kaufs­über­hang.

Für die Umsätze pro Kate­go­rie erga­ben sich in der ers­ten Juni­wo­che fol­gende Zah­len: Anlei­hen kamen auf 1,23 Mio. Euro und im Akti­en­seg­ment ent­stand ein Han­dels­vo­lu­men in Höhe von 0,77 Mio. Euro. Wäh­rend bei Aktien das Kauf­vo­lu­men über­wog, hat­ten bei Anlei­hen die Ver­käufe das höhere Gewicht.

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Umsätze und Quo­ten

Über­durch­schnitt­li­che Umsatz­quote

Die Umsatz­quote in unse­rem für den aktu­el­len News­let­ter selek­tier­ten Depo­t­aus­schnitt hat sich gegen­über der Vor­wo­che deut­lich erhöht. Lag sie da noch bei 1,02 Pro­zent, war sie in der Berichts­wo­che Nr. 23 mit 2,68 Pro­zent signi­fi­kant über dem lang­fris­ti­gen Durch­schnitts­wert von 2 Pro­zent.

Damit stieg die seit Jah­res­be­ginn kumu­lierte Umsatz­quote auf 48,67 Pro­zent; ein Jahr zuvor war diese Quote nach der 23ten Woche bei 43,06 Pro­zent.

Das Volu­men des Depo­t­aus­schnitts für die Woche vom 1. bis 5. Juni belief sich auf 74,80 Mio. Euro. Die Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen die­ses Aus­schnit­tes gene­rier­ten in der Berichts­wo­che mit ihren Käu­fen und Ver­käu­fen einen Wochen­um­satz in Höhe von 2,00 Mio. Euro.

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Käufe und Ver­käufe

Top-​​Käufe

nach Umsatz­größeWKN
1.Rhein­me­tall AG 703000
2.GB Group plc 914859
3.4.0 Book. Hold. EO-​​Notes 26/​39 A4EUGW
4.1,994 TotEn.Cap Int. 20/​32 A28VQ8
5. Nestlé S.A. A0Q4DC

Auf der Ver­kaufs­liste unse­res Depo­t­aus­schnitts der Woche Nr. 23 steht eine 2023 emit­tierte Staats­an­leihe der Repu­blik Frank­reich, die mit 3,00 Pro­zent ver­zinst ist und bis 2049 läuft (A3LTNP). Bei die­ser Anleihe han­delt es sich um eine grüne Anleihe, um eine OAT verte, wobei OAT für Obli­ga­ti­ons Assi­mil­ab­les du Tré­sor steht.

Mit einer grü­nen Anleihe dür­fen nur bestimmte, vorab fest­ge­legte „nach­hal­tige“ Pro­jekte finan­ziert wer­den. Aller­dings sind einer jün­ge­ren Stu­die („The Sover­eign Gree­nium. Big Pro­mise but Small Price Effect“; Ugo Panizza et al. 2025) zufolge grüne Anlei­hen in der Regel nicht auf einen mess­ba­ren Impact ver­pflich­tet, so dass eine gewisse fak­ti­sche Indif­fe­renz gegen­über der Wir­kung besteht.

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Titel im Fokus

Titel im FokusWKN
Rhein­me­tall AG 703000

Rhein­me­tall im Spie­gel von Dr. Hein­rich Faust

Auf der Kauf­liste unse­res Han­dels­aus­schnitts für die Berichts­wo­che stand die Aktie von Rhein­me­tall, die der­zeit bei rund 1200 Euro notiert und die seit Jah­res­be­ginn um 25 Pro­zent nach­ge­ge­ben hat.

Am 28. Mai schrieb dpa-​​AFX Ana­ly­ser: „Deut­sche Bank Rese­arch hat die Ein­stu­fung für Rhein­me­tall anläss­lich der Inves­to­ren­ver­an­stal­tung ‚dbAc­cess Euro­pean Cham­pi­ons Con­fe­rence‘ mit einem Kurs­ziel von 2100 Euro auf ‚Buy‘ belas­sen. Die Aus­sich­ten des Rüs­tungs­kon­zerns, die Ziele für das Gesamt­jahr 2026 im Ein­klang mit der Ent­wick­lung im ers­ten Halb­jahr zu hal­ten, seien gut, schrieb Chris­toph Las­kawi in sei­nem am Don­ners­tag vor­lie­gen­den Kom­men­tar.“

Eine Woche zuvor hatte Jef­fe­ries in einer Bran­chen­ana­lyse das Kurs­ziel für Rhein­me­tall von 2220 auf 1890 Euro gesenkt und die ‚Buy‘-Bewertung bei­be­hal­ten. Dpa-​​AFX resü­mierte mit Bezug auf die ver­ant­wort­li­che Ana­lys­tin Cloe Lema­rie am 21.5.: „Land­ver­tei­di­gungs­sys­teme blie­ben ihr bevor­zug­tes Sub­seg­ment inner­halb des Rüs­tungs­sek­tors, unge­ach­tet der Beden­ken über die Pro­dukt­re­le­vanz, die sie als klar über­zo­gen betrachte ….

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Märkte und Favo­ri­ten

Gerin­ger Ver­kaufs­über­hang

In der Berichts­wo­che Nr. 22 vom 25. bis 29. Mai gene­rier­ten die von uns für den News­let­ter erfass­ten Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen einen Wochen­um­satz in Höhe von auf­ge­run­det 1,20 Mio. Euro – exak­ter: 1,195 Mio. Euro. Davon ent­fie­len 0,59 Mio. Euro auf Käufe und 0,60 Mio. Euro auf Ver­käufe. Das ist ein denk­bar knap­per Ver­kaufs­über­hang.

In den Depo­t­aus­schnit­ten, die wir im Mai für den News­let­ter aus­wer­ten konn­ten, beob­ach­te­ten wir 2-​​mal Kauf­über­hänge (W.20, W.21) und 2-​​mal Ver­kaufs­über­hänge (W. 19; W. 22).

Betrach­tet man die Umsätze pro Kate­go­rie, dann waren im Mai durch­ge­hend Aktien das Wert­pa­pier­seg­ment mit dem höchs­ten Umsatz. In der Berichts­wo­che steu­er­ten sie mit einem Umsatz von 0,64 Mio. Euro rund 54 Pro­zent zum Wochen­ge­samt­um­satz bei.

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Umsätze und Quo­ten

Berichts– und Feiertags-​​Saison im Mai

Die Umsatz­quote unse­rer Depo­t­aus­schnitte hat sich nach Höhen­flü­gen im April im Monat Mai in etwas tie­fe­ren Regio­nen bewegt und blieb kon­stant unter dem lang­fris­ti­gen Durch­schnitts­wert von 2 Pro­zent. Ende der Berichts­wo­che lag sie zwar  bei über einem Pro­zent, aber mit 1,02 Pro­zent nur sehr knapp. Das hatte zur Folge, dass die seit Jah­res­be­ginn kumu­lierte Umsatz­quote eini­ges an Vor­sprung gegen­über dem Vor­jahr ver­lo­ren hat – aber ein sol­cher ist mit 45,99 vs. 42,10 Pro­zent eben immer noch vor­han­den. Der Wochen­um­satz belief sich auf 1,20 Mio. Euro.

In der im Fol­gen­den zu bespre­chen­den 22. Berichts­wo­che vom 25. bis 29. Mai hat­ten wir mit dem Pfingst­mon­tag einen Fei­er­tag; und das war nicht die ein­zige Mai­wo­che, die fei­er­tags­be­dingt ver­kürzt war. Even­tu­ell hat auch dies den Han­dels­ei­fer im Mai gebremst. Aller­dings hat­ten die Märkte im Mai keine Informations-​​Schocker zu ver­ar­bei­ten, die unmit­tel­bar zum Han­deln zwin­gen.

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