Märkte und Favo­ri­ten

Ver­kaufs­wo­che

Nach­dem wir in Woche Nr. 36 die zweite Woche in Folge einen Kauf­über­hang sahen, kippte in der Berichts­wo­che die Waage in die andere Rich­tung: Es domi­nier­ten bezüg­lich des Han­dels­vo­lu­mens die Ver­käufe. Vom Wochen­um­satz in Höhe von 1,12 Mio. Euro ent­fie­len ledig­lich 0,17 Mio. Euro auf Käufe, aber 0,96 Mio. Euro auf Ver­käufe.

Aktien steu­er­ten zum Gesamt­um­satz 0,50 Mio. Euro bei, Fonds 0,43 Mio. und Anlei­hen 0,20 Mio.

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Umsätze und Quo­ten

Han­del über Durch­schnitt

Die Umsatz­quote lag in der Berichts­wo­che vom 07. bis 11. Sep­tem­ber in unse­rem Depo­t­aus­schnitt mit 2,36 Pro­zent leicht über dem lang­fris­ti­gen Durch­schnitt von 2 Pro­zent.

Die seit Jah­res­be­ginn kumu­lierte Umsatz­quote betrug am Ende der 37ten Woche 76,19 Pro­zent. Damit blieb der Vor­sprung gegen­über den Quo­ten aus dem Vor­jahr gewahrt. Denn nach Woche 37 war diese Quote im Jahr 2025 mit 70,08 Pro­zent erst knapp über die 70er-​​Marke geklet­tert.

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Käufe und Ver­käufe

Top-​​Käufe

nach Umsatz­größeWKN
1.iSha­res Core € Corp Bond UCITS ETF A0RGEP
2. Rolls-​​Royce Hol­dings PLC A1H81L
3.San­doz Group N A3ETYB
4.Tenaris Rg A3EWCS
5.Zeta Glo­bal Hol­dings Corp. A3CR1U

In der Han­dels­liste für unse­ren Depo­t­aus­schnitt der Berichts­wo­che ist ein Kauf des iSha­res Core Euro Corp Bond UCITS ETF (WKN: A0RGEP) ver­zeich­net. Diese mit 8,74 Mrd. Euro Net­to­ver­mö­gen sehr große, die Erträge aus­schüt­tende Anteils­klasse bil­det bei einer Gesamt­kos­ten­quote von 0,09 Pro­zent den „Bloom­berg Euro-​​Aggregate: Cor­po­ra­tes Index“ phy­sisch per Sam­pling nach, was 4.168 Posi­tio­nen impli­ziert (alle Anga­ben gemäß Fact Sheet August, Stand 31.08. bzw. 07.09.2026).

Der Bloom­berg Euro Cor­po­rate Bond Index ist der Stan­dard– oder Benchmark-​​Index für in Euro deno­mi­nierte Unter­neh­mens­an­lei­hen mit Invest­ment Grade.

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Titel im Fokus

Titel im FokusWKN
Sea­n­ergy Mari­time Hol­dings Corp A3D7NL

Han­dy­max & Co

Han­dy­max – ist keine Größe für den Stau­raum in Hosen­ta­schen. Aber es han­delt sich um etwas ganz Ähn­li­ches.

Han­dy­max, Supra­max, Pana­max, Cape­size oder New­cast­le­max kate­go­ri­sie­ren die Abmes­sun­gen, Ladungs­ge­wichte oder Aus­stat­tungs­merk­male von Mas­sen­gut­frach­tern, die inter­na­tio­nal als Bulk Car­ri­ers bezeich­net wer­den (andere Frachter-​​Sorten oder Schiffs­ka­te­go­rien haben ähn­li­che und par­ti­ell die glei­chen Ein­tei­lun­gen). Ein Mas­sen­gut­frach­ter trans­por­tiert lose Mas­sen­gü­ter wie z.B. Kohle, Erz, Zement oder Getreide.

Han­dy­max ist, wie Wiki­pe­dia auf­klärt, ein Mas­sen­gut­frach­ter mit bis zu 45.000 TDW (Tons Dead­weight) Zula­dungs­ge­wicht, er ist kür­zer als 190 m und schma­ler als 32,27 m sowie häu­fig mit eige­nem Lade­ge­schirr aus­ge­stat­tet.

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Märkte und Favo­ri­ten

Wei­ter­hin Kauf­über­hang

Woche Nr. 36 war die zweite Woche in Folge mit einem Kauf­über­hang: Vom Wochen­um­satz in Höhe von 1,41 Mio. Euro ent­fie­len 1,10 Mio. Euro auf Käufe und 0,31 Mio. Euro auf Ver­käufe.

Schauen wir noch­mals kurz zurück auf die Über­hänge im Monat August, der die Voll­wo­chen 32 bis 35 ent­hielt, dann sehen wir Kauf­über­hänge in den Wochen 32 und 35 und Ver­kaufs­über­hänge in den Wochen 33 und 34.

In der hier zu bespre­chen­den Berichts­wo­che vom 31. August bis 4. Sep­tem­ber 2026 sum­mierte sich der Umsatz in unse­rem Depo­t­aus­schnitt für den News­let­ter, der im Akti­en­seg­ment ange­fal­len ist, auf rund 1,10 Mio. Euro. Mit dem Kauf und Ver­kauf von Fonds­an­tei­len setz­ten die erfass­ten Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen in Woche 36 gerun­det 0,22 Mio. Euro um. Im Anlei­hen und im Derivate-​​Segment war der Umsatz noch gerin­ger, er belief sich jeweils auf 0,07 Mio. Euro.

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Umsätze und Quo­ten

Wert: 2,00 Pro­zent

Mit einem Wert von 2,00 Pro­zent wären Zen­tral­ban­ker wie Kevin Warsh von der Fed die zufrie­dens­ten Men­schen auf dem gan­zen Erd­ball, wenn sich die­ser Pro­zent­wert auf die Infla­tion bezöge. Aber 2,00 Pro­zent ist bei uns keine geld­po­li­ti­sche Punkt­lan­dung, son­dern die Umsatz­quote im Depo­t­aus­schnitt der Woche 36, den wir unse­rem News­let­ter zugrunde legen.

Um die 2 Pro­zent herum ist bei uns auch der lang­fris­tige Durch­schnitts­wert. Aller­dings kön­nen die wöchent­li­chen Werte um die­ses Mit­tel gehö­rig schwan­ken.

Im am Mon­tag der Berichts­wo­che zu Ende gegan­ge­nen Monat August waren diese Umsatz­quo­ten für die (unge­wich­te­ten) Voll­wo­chen: 1,88 Pro­zent (Woche 32), 1,69 Pro­zent (W. 33), 2,24 Pro­zent (W. 34) und 1,54 Pro­zent (W. 35).

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Käufe und Ver­käufe

Top-​​Käufe

nach Depot­ge­wichtWKN
1.iSha­res MSCI Bra­zil UCITS ETF A0HGWA
2. Oruka The­ra­peutics, Inc. A3DPH3
3.Crowd­Strike Hold. Inc. A2PK2R
4. Elmos Semi­con­duc­tor SE 567710
5.iSha­res Bit­coin ETP A4A59K

Dass Angriff und Ver­tei­di­gung oft­mals kaum zu unter­schei­den sind, ist eine Ein­sicht, die Ajax Ams­ter­dam mit dem Totaal­voet­bal bereits ab 1965 umsetzte und im Laufe der Jahre zu höchs­ter Fuß­ball­kunst ent­wi­ckelte. Zum Zeit­punkt die­ser Inven­tion war Kloppo noch gar nicht gebo­ren.

In der Viren­for­schung scheint die Clau­se­witz­sche Unter­schei­dung von Angriff und Ver­tei­di­gung wohl schon immer ein wenig pro­blem­be­haf­tet gewe­sen zu sein, was an der genia­len stra­te­gi­schen Natur eines Virus zu lie­gen scheint.

Eine theo­re­tisch denk­bare All­ge­meine Viro­lo­gie würde neben Bio­lo­gie unter ande­rem Software/​Informatik als Sub­dis­zi­plin ent­hal­ten (daher die Viren­fi­xie­rung von Bill Gates). Schon von daher ist die These nicht fern, dass im Bereich der Cyber­at­ta­cken das Kon­zept einer sau­be­ren Tren­nung von Angriff und Ver­tei­di­gung eben­falls höchst her­aus­for­dernd ist.

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Titel im Fokus

Titel im FokusWKN
iSha­res Bit­coin ETP A4A59K

Krypto-​​ETFs? Krypto-​​ETNs!

In unse­rem Kauf­ran­king der Woche 36 steht ein Bitcoin-​​ETN, der iSha­res Bit­coin ETP (A4A59K). Das wäre nicht der lan­gen Vor­rede wert, wenn sich daran nicht regu­la­to­ri­sche Unter­schiede zu den USA deut­lich zei­gen lie­ßen.

Bekannt­lich sind jen­seits des Atlan­tiks in den letz­ten Jah­ren die Krypto-​​ETFs gera­dezu explo­diert.

Für Pri­vat­an­le­ger in der EU, die auf diese Weise an Kryp­to­wäh­run­gen par­ti­zi­pie­ren wol­len, stellt sich daher die Frage: Wie kann auch ich in einen Kryptowährungs-​​ETF inves­tie­ren? Die Ant­wort lau­tet ein­fach: In der EU gar nicht.

Denn Krypto-​​ETFs sind nach den UCITS-​​Richtlinien (OGAW) nicht zuge­las­sen. UCITS steht für “Under­ta­kings for Collec­tive Invest­ment in Trans­fe­ra­ble Secu­ri­ties.” Das über­trägt man ins Deut­sche mit “Orga­nis­men für gemein­same Anla­gen in Wert­pa­pie­ren“, was mit OGAW abkürzt wird.

Meist wird von der „euro­päi­schen“ UCITS-​​Regulierung gespro­chen. Das „euro­pä­isch“ ist rein for­mal betrach­tet nicht rich­tig. Denn es han­delt sich bei UCITS um ein EU-​​Regelwerk. Die­ses gilt etwa in Groß­bri­tan­nien seit dem Brexit nicht mehr. Und es galt noch nie in der Schweiz, in Liech­ten­stein oder in Nor­we­gen, weil diese Staa­ten noch nie EU-​​Mitglieder waren.

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Märkte und Favo­ri­ten

Kauf­über­hang

Nach zwei Wochen in Folge mit einem Ver­kaufs­über­hang über­wo­gen in Woche Nr. 35 wie­der die Käufe die Ver­käufe im Hin­blick auf das Volu­men, das die erfass­ten Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen mit ihrem Wert­pa­pier­han­del gene­rier­ten.

Vom Wochen­um­satz in unse­rem Depo­t­aus­schnitt in Höhe von 1,71 Mio. Euro ent­fie­len 1,03 Mio. Euro auf Käufe und 0,68 Mio. Euro auf Ver­käufe.

Im Akti­en­seg­ment fiel in der Woche vom 25. bis 28. August ein Umsatz in Höhe von 1,38 Mio. Euro an. Mit dem Kauf und Ver­kauf von Fonds­an­tei­len setz­ten die erfass­ten Ver­wal­tun­gen 0,14 Mio. Euro um. Im Seg­ment der Fest­ver­zins­li­chen betrug das Han­dels­vo­lu­men 0,11 Mio. Euro, die aus­schließ­lich durch Ver­käufe gene­riert wur­den. Und im Ein­ga­be­feld der Han­dels­liste für das Deri­va­te­seg­ment sind 0,08 Mio. ver­zeich­net, die aus Inves­ti­tio­nen resul­tier­ten.

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Umsätze und Quo­ten

Han­del zurück­hal­tend

Der Depo­t­aus­schnitt für den News­let­ter der Woche 35 vom 24. bis 28. August 2026 hatte ein Volu­men von 111,39 Mio. Euro und lag damit deut­lich über dem – rela­tiv klei­nen – Volu­men in der Vor­wo­che. Zwar war die Umsatz­quote mit 1,54 Pro­zent unter­durch­schnitt­lich – in der Vor­wo­che war sie über­durch­schnitt­lich – aber das grö­ßere Depot­vo­lu­men sorgte dafür, dass in der Berichts­wo­che der Umsatz mit 1,71 Mio. Euro fast dop­pelt so groß war wie in der Vor­wo­che.

Die seit Jah­res­be­ginn kumu­lierte Quote war Ende der Berichts­wo­che mit 71,80 Pro­zent eben­falls höher als in der Vor­jah­res­wo­che (64,36%).

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