Märkte und Favo­ri­ten

Wei­ter­hin Kauf­über­hang

Die Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen unse­res Depo­t­aus­schnit­tes für die Woche vom 20. bis 24. April setz­ten mit ihrem Han­del 3,66 Mio. Euro um, wovon 2,10 Mio. Euro auf Käufe und 1,56 Mio. Euro auf Ver­käufe ent­fie­len. Damit beob­ach­te­ten wir die zweite Woche in Folge einen Kauf­über­hang, der im Wesent­li­chen auf den Kauf­über­hang im Akti­en­seg­ment zurück­zu­füh­ren ist. Denn bei Anlei­hen waren Käufe und Ver­käufe prak­tisch aus­ge­gli­chen und im Fonds­seg­ment über­wo­gen klar die Ver­käufe. Das spricht dafür, dass Märkte ver­kauft und Ein­zel­ti­tel gekauft wur­den, was auch damit zusam­men­zu­hän­gen scheint, dass der­zeit viele große Unter­neh­men ihre Quar­tals­zah­len vor­le­gen. Und die lie­gen zum Teil – vor allem in bestimm­ten Bran­chen – deut­lich über den Erwar­tun­gen.

Der Akti­en­han­del belief sich in unse­rem Aus­schnitt der Berichts­wo­che auf 2,66 Mio. Euro, im Ren­ten­seg­ment sum­mier­ten sich die Trans­ak­ti­ons­be­träge auf 0,54 Mio. Euro und im Fonds­seg­ment betrug der Wochen­um­satz 0,47 Mio. Euro.

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Umsätze und Quo­ten

Han­del schwung­voll

Die Han­dels­nei­gung der Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen unse­res Depo­t­aus­schnitt erfas­sen wir in der Regel mit Hilfe des rela­ti­ven Umsat­zes, also der Umsatz­quote bezo­gen auf das Depot­vo­lu­men. Und diese Quote war in der Berichts­wo­che Nr. 17 mit 4,05 Pro­zent weit über dem lang­fris­ti­gen Durch­schnitt von rund 2 Pro­zent. Die seit Jah­res­be­ginn kumu­lierte Quote sprang des­halb deut­lich über die 40-​​Prozentmarke: Ende der Berichts­wo­che waren es 41,51 Pro­zent. Im Vor­jahr waren nach der 17. Woche erst 33,43 Pro­zent erreicht.

Die Assets under Manage­ment des für den News­let­ter zur Ver­fü­gung gestell­ten Depo­t­aus­schnitts war mit 90,38 Mio. Euro ein wenig grö­ßer als in der Vor­wo­che.

Ins­ge­samt gene­rier­ten die erfass­ten Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen mit ihren Wert­pa­pier­trans­ak­tio­nen einen Wochen­um­satz in Höhe von 3,66 Mio. Euro.

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Käufe und Ver­käufe

Top-​​Käufe

nach Umsatz­größe WKN
1.NVI­DIA Corp. 918422
2.SAP 716460
3.Sie­mens Energy ENER6Y
4. 5 VECO 36 Nts A4EK7A
5.Van­Eck Defense ETF A3D9M1

Auf der Kauf­liste der Berichts­wo­che befin­det sich ein ETF, der Van­Eck Defense (A3D9M1), der am 31.3.2023 auf­ge­legt wor­den ist und seit­her in Euro um 205 Pro­zent zuge­legt hat. Der Wert­zu­wachs im lau­fen­den Jahr beträgt aller­dings nur knapp 8 Pro­zent, über 1 Jahr sind es 30 Pro­zent. Der Index ent­hält 36 Titel, wobei aktu­ell die 10 größ­ten Posi­tio­nen 61 Pro­zent des Gewichts aus­ma­chen.

Die ers­ten Fünf sind: 1) Palan­tir Tech­no­lo­gies, Inc., 8,41 Pro­zent; 2) RTX, 8,11 Pro­zent; 3) Tha­les SA, 7,31 Pro­zent; 4) Leo­nardo SpA, 7,04 Pro­zent; 5) HAN­WHA AERO­S­PACE Co., Ltd., 6,23 Pro­zent. Man erkennt schon an die­sen Namen, dass auf kon­ti­nen­tale bzw. Länder-​​Diversifikation geach­tet wird. US-​​Titel machen der­zeit 45 Pro­zent aus, gefolgt von Süd­ko­rea (11%), Frank­reich (9%), Israel (7%) und Ita­lien (7%).

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Titel im Fokus

Titel im FokusWKN
SAP716460

Ende der Soft­ware? Bei­spiel SAP

Der Kurs der SAP-​​Aktie hat in den ver­gan­ge­nen 10 Mona­ten im Trend deut­lich nach unten gezeigt. Lag der Preis der Aktie des Software-​​Konzerns etwa am 6.6. 2025 noch bei 273 Euro, dann steht er aktu­ell bei 148 Euro, das ent­spricht einem Kurs­ver­lust von 46 Pro­zent. Zuvor, also im Zeit­raum zwi­schen Herbst 2022 und Früh­jahr 2025, klet­terte der Kurs im Trend kon­ti­nu­ier­lich nach oben.

Am 23. April hat nun SAP die Daten zum ers­ten Quar­tal 2026 vor­ge­legt. Die Zah­len waren viel­fach bes­ser, als Ana­lys­ten im Durch­schnitt erwar­tet hat­ten; das galt für den Gewinn je Aktie von 1,66 Euro (Mitt­lere Ana­lys­ten­schät­zung: 1,64 Euro) und ins­be­son­dere für den Cloud-​​Zuwachs und den Auf­trags­be­stand.

Für SAP ist der Umstieg der Kun­den auf die Cloud essen­ti­ell, des­halb fand das Wachs­tum der Cloud-​​Erlöse um 27 Pro­zent beson­dere Beach­tung unter Ana­lys­ten. Der Aus­blick des Soft­ware­kon­zerns auf das lau­fende Jahr bekräf­tigte diese mode­rat posi­tive Grund­ten­denz.

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Märkte und Favo­ri­ten

Titel im FokusWKN
SAP716460

Wei­ter­hin Kauf­über­hang

Die Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen unse­res Depo­t­aus­schnit­tes für die Woche vom 20. bis 24. April setz­ten mit ihrem Han­del 3,66 Mio. Euro um, wovon 2,10 Mio. Euro auf Käufe und 1,56

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Umsätze und Quo­ten

Han­dels­quote 2,21 Pro­zent

Die Umsatz­quote in unse­rem Depo­t­aus­schnitt der 15. Berichts­wo­che war mit 2,21 Pro­zent leicht über dem Durch­schnitt. Die seit Jah­res­be­ginn kumu­lierte Quote erhöhte sich damit auf 37,46 Pro­zent. Im Vor­jahr waren nach der 15. Woche erst 29,67 Pro­zent erreicht.

Die Assets under Manage­ment des für den News­let­ter zur Ver­fü­gung gestell­ten Depo­t­aus­schnitts sum­mier­ten sich auf 87,78 Mio. Euro – das war ein gering­fü­gig klei­ne­res Volu­men als in Woche 14.

Der Wochen­um­satz, den die Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen des aktu­el­len Aus­schnit­tes mit ihren Wert­pa­pier­käu­fen und –ver­käu­fen gene­rier­ten, belief sich auf 1,94 Mio. Euro.

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Käufe und Ver­käufe

Top-​​Käufe

nach Umsatz­größe WKN
1.Alli­anz 840400
2.JPMorg​.US Res.Enh.Act. ETFA2D902
3. Car­mig Cr FWC A2DSRX
4. Intel 855681
5. Mut­a­res FLR-Bd(23/27) A30V9T

Auf der Kauf­liste der Berichts­wo­che befin­det sich der JPMor­gan US Rese­arch Enhan­ced Index Equity Active UCITS ETF – USD (acc) mit der WKN A2D902. Dabei han­delt es sich um einen aktiv gema­nag­ten, am 10.10. 2018 in Irland auf­ge­leg­ten ETF, der der­zeit ein Volu­men von 9,43 Mrd. Euro hat. „Die JP Mor­gan US Rese­arch Enhan­ced Index Equity Active Stra­tegy inves­tiert in Unter­neh­men, die ent­we­der aus den USA stam­men oder auch nur den Groß­teil ihrer Geschäfte in den USA durch­füh­ren.

Die­ser Fonds ver­sucht eine höhere Ren­dite zu erwirt­schaf­ten als der S&P 500. Außer­dem mei­det das Fonds­ma­nage­ment Unter­neh­men, deren ESG-​​Performance sich nega­tiv auf das ope­ra­tive Geschäft aus­wir­ken, oder deren Geschäfts­prak­ti­ken nicht mit den Nor­men des Fonds­ma­nage­ments über­ein­stim­men“ (Zusam­men­fas­sung von Jus­tETF).

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Titel im Fokus

Titel im FokusWKN
Intel855681

Anla­ge­thema Hoch­leis­tungschips: Intel

In unse­rer Kauf­liste der Berichts­wo­che sind Aktien des Chip­her­stel­lers Intel ver­zeich­net. Intel legt zwar erst am 23.4. die jüngs­ten Quar­tals­zah­len vor. Aber die Aktie preist schon seit gerau­mer Zeit hohe Erwar­tun­gen ein: „Der Chip­her­stel­ler Intel hat an der Börse eine spek­ta­ku­läre Wie­der­ge­burt erlebt. … Mit einem Kurs­plus von rund 262 Pro­zent inner­halb eines Jah­res an der NAS­DAQ hat sich das Papier von sei­nen Tiefst­stän­den im Bereich von 18 US-​​Dollar gelöst und mar­kierte am Don­ners­tag bei 68,50 US-​​Dollar einen neuen Höchst­stand jen­seits der 65-​​Dollar-​​Marke.

… Der wich­tigste Trei­ber für den mas­si­ven Kurs­an­stieg war der erfolg­rei­che Start der Hoch­vo­lu­men­fer­ti­gung im 18A-​​Prozessknoten. Die­ser tech­no­lo­gi­sche Mei­len­stein mar­kiert den Moment, in dem Intel offi­zi­ell den Anschluss an die Welt­spitze der Halb­lei­ter­fer­ti­gung zurück­er­obert hat. Mit der Kom­bi­na­tion aus RibbonFET-​​Transistoren und der PowerVia-​​Rückseitenstromversorgung konnte Intel die lang­jäh­ri­gen Effi­zi­enz– und Dich­te­lü­cken zu Wett­be­wer­bern wie TSMC schlie­ßen.“ („Der Sili­con Valley-​​Phönix: Ist die Intel-​​Aktie nach der Rekor­drally noch ein Kauf?“; Finan​zen​.net, 17.04.2026).

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Märkte und Favo­ri­ten

Erwar­tete Risi­ken wei­ter gefal­len

In der Berichts­wo­che fiel ein Umsatz in Höhe von 1,19 Mio. Euro an. Davon ent­fie­len 0,50 Mio. Euro auf Käufe und 0,65 Mio. auf Ver­käufe.

Im Akti­en­seg­ment setz­ten die erfass­ten Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen unse­res Depo­t­aus­schnit­tes 0,76 Mio. Euro um, im Ren­ten­seg­ment 0,28 Mio. und im Fonds­seg­ment 0,15 Mio.

Typisch für die Markt­ent­wick­lung in der Berichts­wo­che war ein wei­te­rer Rück­gang der Unsi­cher­heit. Der VDAX lag Ende März noch bei 34 Punk­ten, inzwi­schen liegt er nach einem zwei­wö­chi­gen Abwärts­trend wie­der bei einem Niveau um die 20 Punkte.

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Umsätze und Quo­ten

Umsatz­quote nach­ös­ter­lich ruhig

Die Han­dels­ak­ti­vi­tät war der öster­li­chen Zeit ange­mes­sen, die ja eine inhä­rente Nei­gung & Norm zur Ruhe hat – vor­aus­ge­setzt, die Tra­di­tion ist in der einen oder ande­ren Weise noch prä­sent, deret­we­gen man ursprüng­lich das Wochen­ende mit zwei Fei­er­ta­gen flan­kierte.

Zwei Fei­er­tage bedeu­tet in die­sem Fall, dass der Berichts­wo­che der Mon­tag als Han­dels­tag nicht zur Ver­fü­gung stand, dass also nur 4 Tage in der Woche gehan­delt wer­den konnte. Und so lag die Umsatz­quote mit 1,34 Pro­zent zwar unter dem lang­fris­ti­gen Durch­schnitt (rund 2 %), aber mit 1,19 Mio. Euro über­schritt der Umsatz der Berichts­wo­che immer­hin die Mil­lio­nen­grenze.

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