Umsatzquote 4 Prozent
In der Berichtswoche vom 23. bis 27. März war der Umsatz in unserem Depotausschnitt für den Newsletter 12/2026 mit 1,50 Mio. Euro ein wenig geringer als in der Vorwoche (1,82 Mio. Euro). Jedoch waren die erfassten Assets under Management mit 37,48 Mio. Euro deutlich geringer als in Woche 11 (308,02 Mio. Euro). Dass dennoch ein solch verhältnismäßig hoher Umsatz anfiel, ist Ergebnis einer hohen Umsatzquote. Denn diese lag mit exakt 4,00 Prozent deutlich über dem langfristigen Mittelwert von rund 2 Prozent. Das führte dazu, dass die seit Jahresbeginn kumulierte Umsatzquote einen hohen Sprung machte und dabei nicht nur die 30er-Schwelle, sondern auch noch die 31er-Schwelle deutlich überwand: mit 31,68 Prozent lag die kumulierte Quote am Ende von Woche Nr. 12 auch deutlich über der kumulierte Quote nach Woche 12/2025, die damals lediglich 24,19 Prozent betrug.
Asset-Allokation und Immobilien-Segment: Makro– vs. Mikrostudien
In der Vorwoche zitierten wir aus einer Studie von Chambers, Dimson, Ilmanen, Rintamäki zu „Long-Run Asset Returns“ (Annual Review of Financial Economics 2024, vol. 16, p. 435 – 58.). Schon in Woche 5 referierten wir Ergebnisse dieser Studie, die im Aktien-Anleihen-Verhältnis 224 Jahre Renditegeschichte abdeckt (1800 bis 2023). Wir beziehen uns hier zum letzten Mal auf diese für die sehr langfristige Assetallokation höchst interessante und online zugängliche Überblicksarbeit, beschränken uns aber dieses Mal auf die 146 Jahre im Zeitraum zwischen 1870 bis 2015. In diesem Zeitabschnitt betrug die gleichgewichtete reale Immobilienrendite von Makrostudien – die auf öffentlichen und daher leicht verfügbaren Daten beruhen – über alle Länder 7,3 Prozent pro Jahr (Aktien 6,7 %). Gewichtet man nach BIP, rangierten Immobilien mit 6,7 Prozent leicht hinter Aktien (7,1 %). Allerdings kommen Mikrostudien – bei denen eine Vielzahl einzelner, konkreter Projektdaten erhoben und aggregiert werden – zu Immobilien-Renditen, die grob 2 Prozentpunkte tiefer liegen. Die Studienautoren führen dies darauf zurück, dass die weit verbreiteten Makrostudien die Faktoren, die auf die Immobilien-Renditen einwirken, nicht so gut erfassen wie die sehr aufwendigen und daher seltenen Mikrostudien, deren Ergebnisse wohl eher die tatsächlichen Renditen abbilden.
