In den Verkaufslisten finden sich wenige Einzelaktien, dafür mehr Anleihen und einige Fonds.
Ganz oben in den Verkaufslisten taucht eine französische Staatsanleihe (REP. FSE 08 – 18 O.A.T.) auf. Das Papier, das bei einer Restlaufzeit von etwas mehr als zwei Jahren eine negative Rendite (auf Fälligkeit gerechnet) von 0,23 Prozent ‚erreicht‘, bringt seinem Verkäufer einen doppelten Gewinn. Zum einen zeigt die negative Verzinsung, dass der jetzige Verkaufspreis höher ist, als das, was inklusive Zinsen und Endauszahlung zu erwarten wäre.
Zum anderen wurde ein sehr schöner Kursgewinn von mehr als sieben Prozent realisiert.
Interessant scheint uns der Verkauf des Fidelity Fonds zu sein. Die Kapitalgesellschaft, die einst mit dem European Growth Fund den Star unter den europäischen Aktienfonds besaß – noch immer ist der Fonds mit rund acht Milliarden Euro an Vermögen ein Schwergewicht – hat einige Kratzer auf der einst glänzenden Fassade hinnehmen müssen. Dass jetzt auch ein anderes rodukt von Fidelity aus der leichen Anlageklasse verkauft wird – die Ergebnisse sind in Ordnung, aber auch nicht mehr, zeigt jedenfalls keine Wende an.
