Auch bei den Verkäufen ergibt sich zum Jahresabschluss ein dürres Bild. Ganze fünf Aktionen konnten wir beobachten. Zu den verkauften Wertpapieren gehörte United Internet. Bei Deutschlands erster Internet-Marke (u.a. 1&1) entwickelte sich der Kurs im Jahresverlauf eher nach unten. Der Aktionär schreibt zu jüngsten Analystenmeinungen und den Kaufbemühungen:
„Analyst Dominik Klarmann hat United Internet auf „Hold“ mit einem Kursziel von 42 Euro belassen. Das Wachstum werde kostenintensiver. Deshalb bleibe er bei seiner vorsichtigen Haltung. Deutlich positiver hatte sich zuletzt die Privatbank Hauck & Aufhäuser geäußert. Analyst Leonhard Bayer empfiehlt die Aktie zum Kauf und sieht den fairen Wert bei 50 Euro. Er wertet es als positiv, dass United Internet den Zuschlag für das Webhosting-Unternehmen Host Europe Group (HEG) nicht erhalten habe.Im Wettbieten um HEG hatte Konzernchef Ralph Dommermuth das Nachsehen gegenüber dem US-Rivalen GoDaddy. Nachdem sich United Internet erst vor wenigen Wochen den Finanzinvestor Warburg Pincus als Unterstützung für die Offerte ins Boot geholt hatte, war der Verlust des Deals zwar ein Rückschlag für die Wachstumspläne Dommermuths. Der Kaufpreis von 1,7 Milliarden Euro hätte allerdings durchaus auf die Bilanz des Konzerns gedrückt.“

