Die Ver­käufe im Umfang von 9,93 Mio. Euro ver­teil­ten sich auf Anlei­hen (3,85), Aktien (3,2) und Fonds (2,88). Damit war ver­kaufs­sei­tig die Ver­tei­lung auf die ein­zel­nen Asset­klas­sen deut­lich weni­ger ungleich als kauf­sei­tig und die Domi­nanz der Fest­ver­zins­li­chen war weni­ger aus­ge­prägt. Abge­ge­ben wur­den bei den Aktien Papiere unter ande­rem von: Cisco Sys­tems, Union Paci­fic, Kin­der Mor­gan, Dürr und Elec­tro­nic Arts, um nur die first five im Aktienverkaufs-​​Ranking nach Umsatz­vo­lu­men zu nen­nen. Bereits diese weni­gen Titel geben einen Hin­weis dar­auf, dass in der Berichts­wo­che unge­wöhn­lich viele US-​​Aktien abge­ge­ben wur­den. Hier von Aus­ver­kauf zu reden, wäre natür­lich zu viel der Über­trei­bung, zumal auf den tie­fe­ren Rän­gen auch die Häu­fung euro­päi­scher Aktien zunimmt. Aber als Grund für die über­durch­schnitt­li­che Abgabe von US-​​Titeln glau­ben wir nicht an den Zufall. Viel­mehr glau­ben wir im Ein­klang mit der im letz­ten News­let­ter erwähn­ten wis­sen­schaft­li­chen Ana­lyse der Markt­er­war­tun­gen, dass auf­grund der Annä­he­rung der Umfra­ge­er­geb­nisse der bei­den US-​​Präsidentschaftskandidaten in der Berichts­wo­che die Furcht vor einem kurz­fris­ti­gen Bör­sen­rutsch das Vor­sichts­mo­tiv akti­vierte und das hieß dann: Aktien, gerade aus den USA, weg, denn die könn­ten am stärks­ten dar­un­ter lei­den.

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