Euro­s­toxx per Zer­ti­fi­kat ver­kauft

Wie schon erwähnt, bil­det der Haupt­teil des Zer­ti­fi­ka­te­um­satz den Ver­kauf eines ‚Dis­coun­ters‘ auf den Euro­s­toxx. Finanz​treff​.de rech­net aus: „Bei einem aktu­el­len Kauf­kurs von 28,46 EUR kön­nen Sie bis zur Fäl­lig­keit die­ses Zer­ti­fi­ka­tes am 23.12.2016 eine maxi­male Ren­dite p.a. von 9,49% erzie­len.“ Auf diese mög­li­che Ren­dite ver­zich­tete der Ver­wal­ter und kas­sierte statt­des­sen lie­ber einen mitt­le­ren vier­stel­li­gen Gewinn. Mit Blick auf das Jah­res­ende lässt sich der Deal wohl auch unter dem Stich­wort Window-​​Dressing ein­ord­nen.

2016 10 rel. Ver

 

Es ist deut­lich, dass in den Ver­kaufs­rang­lis­ten mehr Aktien ver­tre­ten sind als in den Kauf­lis­ten. Dafür wur­den auch im Fonds­be­reich Aktien deut­lich zuge­kauft. Von einem Trend gegen Aktien, von Angst­ver­käu­fen oder gar von Panik ange­sichts kann nicht die Rede sein. Das zeigt sich auch beim nähe­ren Blick auf den größ­ten rela­ti­ven Ver­kauf der Woche, Atlas, dem schwe­di­schen Minen­kon­zern. Hier erwar­tet das gebende Haus offen­bar noch schlech­tere Zah­len für das dritte Quar­tal. Schon vor drei Mona­ten hatte Atlas gegen den Trend eher ent­täuscht.