Auch wenn wir die Gül­tig­keit der „Sell-​​in-​​May-​​Regel“ für die von uns erfass­ten Port­fo­lios in die­sem Jahr im Gro­ßen und Gan­zen nicht bestä­ti­gen konn­ten, bedeu­tet das natür­lich nicht, dass ein­zelne Ver­wal­tun­gen nicht auch unter ihre stra­te­gi­schen Akti­en­quo­ten gegan­gen sind oder dass im Mai keine Aktien ver­kauft wor­den sind.

Viel­mehr lag sogar in der Berichts­wo­che der Ver­kaufs­um­satz im Akti­en­seg­ment über dem Kauf­um­satz.23_Verkäufe_Depotgewicht

Und die Zahl der Trans­ak­tio­nen war bei Akti­en­ver­käu­fen dop­pelt so hoch wie bei Akti­en­käu­fen. Größ­ten­teils wur­den die Aktien mit Gewinn ver­äu­ßert, aber nicht immer.

Ein umfäng­li­che­res Paket von Vor­zugs­ak­tien der Volks­wa­gen AG, das in bei­den Top-​​Verkaufslisten gelis­tet ist, wurde von einer Ver­wal­tung mit höhe­rem Ver­lust abge­sto­ßen.

Diese Trans­ak­tion trug dann auch maß­geb­lich dazu bei, dass die Gewinn-​​Verlust-​​Bilanz bei Aktien nega­tiv aus­fiel. Auch der erst­plat­zierte Gold-​​ETC brachte einer Ver­wal­tung mit grö­ße­rem Depot kein Glück.