Auch wenn wir die Gültigkeit der „Sell-in-May-Regel“ für die von uns erfassten Portfolios in diesem Jahr im Großen und Ganzen nicht bestätigen konnten, bedeutet das natürlich nicht, dass einzelne Verwaltungen nicht auch unter ihre strategischen Aktienquoten gegangen sind oder dass im Mai keine Aktien verkauft worden sind.
Vielmehr lag sogar in der Berichtswoche der Verkaufsumsatz im Aktiensegment über dem Kaufumsatz.
Und die Zahl der Transaktionen war bei Aktienverkäufen doppelt so hoch wie bei Aktienkäufen. Größtenteils wurden die Aktien mit Gewinn veräußert, aber nicht immer.
Ein umfänglicheres Paket von Vorzugsaktien der Volkswagen AG, das in beiden Top-Verkaufslisten gelistet ist, wurde von einer Verwaltung mit höherem Verlust abgestoßen.
Diese Transaktion trug dann auch maßgeblich dazu bei, dass die Gewinn-Verlust-Bilanz bei Aktien negativ ausfiel. Auch der erstplatzierte Gold-ETC brachte einer Verwaltung mit größerem Depot kein Glück.
