Bei den Verkäufen ging es etwas munterer zu als bei den Käufen: Hier verzeichnen die uns zugesandten Unterlagen der Vermögensverwaltungen immerhin 12 Transaktionen; das ist doppelt so viel wie bei den Käufen – aber natürlich im Vergleich zu sonst außergewöhnlich wenig. Bei einem gesamten Verkaufsvolumen von 1,7 Mio. Euro entfielen 0,19 auf Aktien, 0,36 auf Derivate, 0,51 auf Fonds und 0,61 auf Anleihen.
Ganz oben auf der Top-Verkaufsliste gemäß Umsatzvolumen steht der iShares STOXX Europe 600 Oil & Gas: Der Fonds bildet die Unternehmen des europäischen Erdöl– und Erdgas-Sektors im STOXX® Europe 600 Index ab. Dabei haben aktuell Unternehmen aus folgenden Ländern den größten Anteil am Index: Vereinigtes Königreich; Frankreich; Italien; Norwegen; Dänemark; Spanien. Der Trend des Index zeigte seit Februar nach oben, seit Ende April ging es aber wieder abwärts – offenbar hatte das Haus, das sich in der Berichtswoche für Verkaufen entschied, kein Vertrauen in einen weiteren positiven Trend der europäischen Rohstoff-Unternehmen.
