Unter­neh­mens­an­lei­hen zum Ver­kauf gestellt

Anlei­hen beherr­schen das Tableau der Ver­käufe in der ver­gan­ge­nen Woche. Ins­be­son­dere ein öster­rei­chi­sches Haus trennte sich von einer Reihe von Unter­neh­mens­an­lei­hen. Die meis­ten Enga­ge­ments ende­ten mit mode­ra­ten Kurs­ver­lus­ten. Aller­dings ste­hen die Zins­ein­nah­men auf der Haben­seite der ein­zel­nen Bilan­zen. Die Motive für die Ver­käufe der Unter­neh­mens­an­lei­hen sind unklar. Wenn ins­be­son­dere die Aus­sich­ten für Unter­neh­men bes­ser gewor­den sind – und dafür spricht ja der Umschwung beim Akti­en­han­del – dann fragt sich, warum gerade die Papiere gege­ben wer­den, deren Ent­wick­lung mit den Unter­neh­men kor­re­liert. Ande­rer­seits ver­mei­den die Ver­wal­ter Klum­pen­ri­si­ken durch den Ver­kauf der Anlei­hen bei gleich­zei­ti­gen Akti­en­käu­fen. Hier wird – auch das stützt die These des Umden­kens – stär­ker in Rich­tung Risiko umge­schich­tet: Aus Anlei­hen in Aktien.

 

2016 03 V rel