Han­del mäßig

Die Port­fo­lios, deren Daten uns von den Ver­wal­tun­gen für den News­let­ter der 27. Berichts­wo­che über­mit­telt wur­den, sum­mier­ten sich auf ein Volu­men von knapp 670 Mio. Euro. Davon wur­den 1,74% in der Berichts­wo­che gehan­delt. Das ist ein mäßi­ger Wert, der aber noch im Durch­schnitts­be­reich der Umsatz­quo­ten der letz­ten Monate liegt. Dass der Han­del in die­sem Jahr, zumin­dest was die Quo­ten anbe­langt, schwä­cher ist als sonst, erkennt man auch daran, dass Ende der 27. Woche die kumu­lierte Han­dels­quote bei rund 75 Pro­zent lag – wäh­rend z.B. im Jahr 2016 nach der 27. Woche bereits knapp 114% umge­setzt wor­den waren.

Emer­ging Mar­kets

In der Regel legen die von uns erfass­ten Ver­wal­tun­gen im Akti­en­sek­tor über ETFs in Schwel­len­län­dern an. Der Akti­en­in­dex MSCI Emer­ging Mar­kets (EM) hat sich seit Jah­res­be­ginn bis Ende der Berichts­wo­che um 16,26%, der MSCI EM Asia sogar um 21,17% ver­bes­sert (siehe Käufe). Dem­ent­spre­chend haben ver­schie­dene Ver­wal­tun­gen ihren EM-​​Anteil der­zeit tak­tisch höher gewich­tet. Aber auch im Bond­sek­tor sind man­che Ent­schei­der an Wert­pa­pie­ren von Unter­neh­men aus Schwel­len­län­dern stär­ker inter­es­siert. Damit fol­gen sie einem Trend der letz­ten Monate, statt in High-​​Yield-​​Anleihen aus ent­wi­ckel­ten Län­dern in Unter­neh­mens­an­lei­hen aus Schwel­len­län­dern zu inves­tie­ren, die als risi­koär­mer ein­ge­schätzt wer­den, aber glei­che oder höhere Ren­di­ten ver­spre­chen.