Han­del wei­ter­hin schwach

Mit einem Umsatz von 5,58 Mio. Euro war der Han­del in der 17. Woche noch schwä­cher als in den bei­den Oster­wo­chen. Mit einem Anteil von 1,72 Pro­zent am gemel­de­ten Depot­vo­lu­men lag der rela­tive Umsatz weit unter dem mehr­jäh­ri­gen Durch­schnitt und auch deut­lich unter dem Durch­schnitt im lau­fen­den Jahr. Die kumu­lierte YTD-​​Umsatzquote 2017 (seit 1.1.) blieb bis­her ihrer­seits hin­ter den Vor­jah­ren klar zurück. Mit 51,02% haben die Depots erst in der Berichts­wo­che die 50-​​Prozent-​​Schwelle über­sprun­gen. 2016 war dies schon in Woche 10 der Fall, und auch in den Jah­ren zuvor war man viel frü­her dran. Ein Zei­chen, dass der Han­del in die­sem Jahr noch nicht so rich­tig in Schwung gekom­men ist.

Kon­ser­va­tive Phase

Die über­wie­gende Mehr­zahl der klei­ne­ren Bewe­gun­gen, die wir im Wochen­ab­stand bei unse­ren Ver­mö­gens­klas­sen regis­trie­ren, sind eher tak­ti­scher oder temporär-​​mittelfristiger Natur. Ein Anstieg der Akti­en­kurse etwa führt cete­ris pari­bus zu einer höhe­ren Akti­en­quote. Im Zuge eines Reb­a­lan­cing wird dann häu­fig zu einem bestimm­ten Zeit­punkt die „ursprüng­lich“ fest­ge­legte bzw. die stra­te­gi­sche Quote wie­der­her­ge­stellt, wenn man nicht wei­ter davon bewusst – d.h. tak­tisch – abwei­chen oder die stra­te­gi­sche Quote ändern möchte. In den letz­ten Wochen beweg­ten sich die Quo­ten in engen Gren­zen; und dies bei schwa­chem Han­del. Man scheint gerade mög­lichst wenig ver­än­dern zu wol­len. Tak­tisch und stra­te­gisch.