Gebrems­ter Han­del

Gebremst gilt für zwei Aspekte. Ers­tens war der rela­tive Umsatz mit 2,11 Pro­zent des gemel­de­ten Depot­vo­lu­mens sehr ver­hal­ten. In den drei Wochen zuvor lag die­ser Umsatz­wert im obe­ren Durch­schnitt oder dar­über. Aber den Wech­sel von mehr­wö­chi­ger rela­ti­ver Akti­vi­tät und (ein­wö­chi­ger) Zurück­hal­tung beob­ach­te­ten wir bereits im Januar die­ses Jah­res. Die zweite „Brems­spur“ in unse­ren Daten­sät­zen ist der Umstand, dass die Woche von defen­si­ven Invest­ments bestimmt war: Anlei­hen, Anlei­hen und noch­mals Anlei­hen, nur wenige Aktien und gerade ein­mal ein Fonds auf der Kauf­seite.

Assetallocation

Gold im Kom­men?

Im Gespräch gewährte uns eine Ver­wal­tung Ein­bli­cke in ihre tak­ti­sche Ver­mö­gens­al­lo­ka­tion rela­tiv zur lang­fris­ti­gen bzw. stra­te­gi­schen Auf­tei­lung. Grund­lage der tak­ti­schen Ent­schei­dun­gen sind die vie­len Fra­ge­zei­chen über die zu erwar­tende Ent­wick­lung an den Finanz­märk­ten. Die tak­ti­sche Aus­rich­tung bleibt daher defen­siv. Das bedeu­tet: Aktien Europa und Nord­ame­rika sind wei­ter­hin über­ge­wich­tet. Bei Unter­neh­mens­an­lei­hen ist die Über­ge­wich­tung noch stär­ker aus­ge­prägt. Staats­an­lei­hen lie­gen etwas über dem stra­te­gi­schen Wert. Schwel­len­län­der sind sowohl bei Aktien wie Anlei­hen stark unter­ge­wich­tet. Der Gold­an­teil wurde als Sicher­heit erhöht und ist tak­tisch über­ge­wich­tet.