Vor­ös­ter­li­cher Umsatz

Die Umsatz­quote des von first­five erfass­ten Han­dels lag in der Vor­os­ter­wo­che bei 2,66%. Das ist ein moderat-​​unterdurchschnittlicher Wert, wenn wir die übli­chen 5-​​Tages-​​Handelswochen zugrunde legen. Da jedoch der Kar­frei­tag als Han­dels­tag weg­fiel, liegt die Quote durch­aus im brei­ten Durch­schnitts­be­reich. Die­ser Quote ent­sprach ein Han­dels­vo­lu­men von 7,39 Mio. Euro. Mit knapp 280 Mio. Euro lag das gemel­dete Depot­vo­lu­men weit unter dem Durch­schnitt der letz­ten Wochen. Ein Indiz, dass sich man­cher Ver­wal­ter der­zeit vom ver­dien­ten Urlaub mehr ver­spricht als von Aktio­nis­mus in einer Phase wie­der erhöh­ter Unsi­cher­heit (siehe „Käufe“)

Nahe und ferne Zukunft der Anlei­hen?

Wie wer­den sich Anlei­hen in den nächs­ten Mona­ten ent­wi­ckeln? Meh­rere Zins­er­hö­hun­gen der US-​​Notenbank gel­ten für die Mehr­heit der Beob­ach­ter als aus­ge­macht. Deut­lich stär­ker diver­gie­ren die Erwar­tun­gen im Hin­blick auf die EZB-​​Zinspolitik. Eine von uns befragte Ver­wal­tung geht von einer ten­den­zi­el­len Ver­schie­bung der gesam­ten Zins­kurve im OECD-​​Bereich nach oben aus. Damit begrün­det sie ihre wei­ter­hin zurück­hal­tende Ren­ten­tak­tik und die Absicht, ins­be­son­dere in Schwel­len­län­dern und in beschränk­tem Grade bei Unter­neh­mens­an­lei­hen Chan­cen zu suchen, kaum aber bei Staats­an­lei­hen der wirt­schaft­lich füh­ren­den Län­der­gruppe.