Wert: 2,00 Pro­zent

Mit einem Wert von 2,00 Pro­zent wären Zen­tral­ban­ker wie Kevin Warsh von der Fed die zufrie­dens­ten Men­schen auf dem gan­zen Erd­ball, wenn sich die­ser Pro­zent­wert auf die Infla­tion bezöge. Aber 2,00 Pro­zent ist bei uns keine geld­po­li­ti­sche Punkt­lan­dung, son­dern die Umsatz­quote im Depo­t­aus­schnitt der Woche 36, den wir unse­rem News­let­ter zugrunde legen.

Um die 2 Pro­zent herum ist bei uns auch der lang­fris­tige Durch­schnitts­wert. Aller­dings kön­nen die wöchent­li­chen Werte um die­ses Mit­tel gehö­rig schwan­ken.

Im am Mon­tag der Berichts­wo­che zu Ende gegan­ge­nen Monat August waren diese Umsatz­quo­ten für die (unge­wich­te­ten) Voll­wo­chen: 1,88 Pro­zent (Woche 32), 1,69 Pro­zent (W. 33), 2,24 Pro­zent (W. 34) und 1,54 Pro­zent (W. 35).

Das bedeu­tet, dass die unge­wich­tete (in Bezug auf das berück­sich­tigte Depot­vo­lu­men) durch­schnitt­li­che Umsatz­quote für den Urlaubs­mo­nat August in den Depo­t­aus­schnit­ten für den News­let­ter deut­lich unter dem lang­fris­ti­gen Durch­schnitt lag.

Sons­tige: Bit­coin

In der Berichts­wo­che war ein Bitcoin-​​ETN in unse­rer Käu­fe­liste ver­zeich­net (siehe „Titel im Fokus“). Als Schuld­ver­schrei­bung bzw. Zer­ti­fi­kat gehört die­ses Pro­dukt ebenso zu den „Sons­ti­gen“ wie ein Xetra-​​Gold-​​ETC.

Häu­fig wird Bit­coin als ande­res bzw. „Digi­ta­les Gold“ bezeich­net. Gemeint ist damit, dass Bit­coin Absi­che­rungs­ei­gen­schaf­ten von Gold habe, mög­li­cher­weise noch mehr als Gold in den letz­ten Jah­ren selbst.

Eine online auf SSRN zugäng­li­che neuere Stu­die von David Krause mit dem Titel „The ETF Para­dox: Re-​​evaluating Bit­coin as ‚Digi­tal Gold‘ in the Era of Insti­tu­tio­nal Inte­gra­tion (2020 – 2026)“, kommt unter ande­rem zu dem Ergeb­nis, dass Bit­coin ein pro­zy­kli­sches Asset sei, also das Gegen­teil eines siche­ren Hafens.

Krause resü­miert: „Wir kom­men zu dem Schluss, dass Bit­coin als ‚Digi­tal Alpha‘ – als wirk­sa­mer Diver­si­fi­ka­tor für Wachs­tum – fun­giert, jedoch die wesent­li­chen Kri­te­rien für eine Absi­che­rung auf staat­li­chem Niveau oder als ‚Digi­ta­les Gold‘ nicht erfüllt.“