Handel über– und unterdurchschnittlich
In der Berichtswoche vom 20. bis 24. Februar 2014 wurden 4,26 Prozent des gemeldeten Depotvolumens umgesetzt, das entsprach einem Gesamtumsatz von 11,35 Mio. Euro. Diesen beiden Zahlenwerten kann man unschwer entnehmen, dass das gemeldete Volumen in der Berichtswoche nicht hoch war. Es fiel mit knapp über 266 Mio. Euro unterdurchschnittlich aus. Lag es daran, dass sich Karneval, Fasching, Fasnacht ihren Höhepunkten entgegenbewegten? Vermutlich nicht, sondern eher daran, dass vor allem Vermögensverwaltungen aktienlastigerer Depots meldeten, während bei schwachem Rentenhandel (Käufe Null) viele defensivere Verwaltungen inaktiv blieben und wohl daher nicht meldeten.
Defensive Ausrichtung
Eine von uns in der Berichtswoche befragte Vermögensverwaltung mit defensiver Ausrichtung präferiert derzeit: bei den Rohstoffen Edelmetalle in Anbetracht aktueller zentralbankpolitischer Szenarien und diverser geopolitischer Unsicherheiten; auf dem Devisenmarkt Fremdwährungen, von denen man erwartet, dass sie gegenüber dem Euro aufwerten; im Rentensektor Staatsanleihen von Schwellenländern mit guten Fundamentaldaten; im Aktiensektor Dividendentitel mit Wertsteigerungs-Potential. Schließlich ist man bestrebt, mit Strategien des Factor Investings zusätzliche Erträge zu generieren.
