Wochen­quote: 2,07

In der Han­dels­wo­che Nr. 28 vom 06. bis 10. Juli 2026 war die Umsatz­quote mit 2,07 Pro­zent nur gering­fü­gig höher als in der Vor­wo­che (2,03%) und lag damit im lang­fris­ti­gen Durch­schnitt.

Die seit Jah­res­be­ginn kumu­lierte Quote beträgt nun 59,50 Pro­zent, das sind rund 10 Pro­zent­punkte mehr als Ende der 28ten Woche im Jahr 2025, in der die kumu­lierte Quote erst bei 49,61 Pro­zent stand.

Der für den News­let­ter auf­be­rei­tete Depo­t­aus­schnitt hatte ein Volu­men von 86,75 Mio. Euro.

Die damit erfass­ten Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen setz­ten mit ihren Käu­fen und Ver­käu­fen 1,80 Mio. Euro um.

Tunix-​​Allokation

Um keine Miss­ver­ständ­nisse auf­kom­men zu las­sen: Tunix-​​Portfolios haben nichts mit dem Tunix-​​Kongress von 1978 an der TU Ber­lin zu tun.

Es han­delt sich ledig­lich um die legere Über­set­zung von „Do-nothing“-Portfolios, die Hen­drik Bes­sem­bin­der aus dem S&P-500-Index für den Zeit­raum von 1971 bis 2025 bil­dete. Bes­sem­bin­der schreibt:

Diese Port­fo­lios behal­ten ihre Posi­tio­nen auch dann bei, wenn ein­zelne Aktien aus dem Index aus­schei­den.

Zu den Ergeb­nis­sen zäh­len fol­gende Punkte: (i) Port­fo­lios, die zu Beginn gleich­ge­wich­tet waren, erzie­len über den gesam­ten Unter­su­chungs­zeit­raum hin­weg eine bes­sere Wert­ent­wick­lung als ursprüng­lich nach Markt­ka­pi­ta­li­sie­rung gewich­tete Port­fo­lios; (ii) nach Markt­ka­pi­ta­li­sie­rung gewich­tete „Do-nothing“-Portfolios schnei­den im Durch­schnitt im Wesent­li­chen genauso ab wie der Index“.

Die am Don­ners­tag der Berichts­wo­che (9.7.) auf ssrn online gestellte Pre-​​Print-​​Studie „Returns to ‚Do-​​Nothing‘ Port­fo­lios“ führt zu noch wei­te­ren Ergeb­nis­sen, die sich Inter­es­sierte dort sel­ber anschauen kön­nen.