Quar­tals­quote: 2,09

In der Han­dels­wo­che Nr. 27 vom 29. Juni bis 03.Juli 2026 lag die Umsatz­quote mit 2,03 Pro­zent im lang­fris­ti­gen Durch­schnitt. Die Quote im zwei­ten Quar­tal ent­spricht die­sem Mit­tel eben­falls ziem­lich gut, denn sie liegt bei 2,09 Pro­zent.

Das ist aller­dings nicht die Durch­schnitts­quote, die sich ergibt, wenn man die ein­zel­nen Wochen­quo­ten im 3-​​Monats-​​Zeitraum addiert und dann den arith­me­ti­schen Mit­tel­wert bil­det.

Son­dern bei der ange­ge­be­nen Quar­tals­quote han­delt es sich um den Wert, der sich aus allen Trans­ak­tio­nen bezo­gen auf die Summe der Volu­mina ergibt. Das ent­spricht der gewich­te­ten Durch­schnitt­quote der ein­zel­nen Wochen.

Schaut man sich die Han­dels­quote auf Monats­ba­sis an, dann war diese im April mit 3,23 Pro­zent am höchs­ten, gefolgt vom Juni mit 2,55 Pro­zent, wäh­rend der Fei­er­tags­mo­nat Mai mit 1,01 Pro­zent das Schluss­licht bil­dete.

Auch hier ist zu beach­ten, dass sich erst nach einer Gewich­tung der Monats­quo­ten die eben genannte Quar­tals­durch­schnitts­quote errech­nen lässt.

Wirt­schaft­li­ches Allo­ka­ti­ons­um­feld

Gerade die län­ger­fris­tige Asset-​​Allokation ist abhän­gig von den makro­öko­no­mi­schen Pro­jek­tio­nen, ins­be­son­dere für Wachs­tum und Infla­tion. Im Hin­blick auf beide Grö­ßen kor­ri­gier­ten For­schungs­in­sti­tute im Juni ihre Schät­zun­gen für das Gesamt­jahr zum Schlech­te­ren.

Den­noch zeig­ten sich im zwei­ten Quar­tal beim Wachs­tum die schon „chro­ni­schen“ Unter­schiede. In den USA tru­gen Kon­sum und hohe Inves­ti­tio­nen in Zukunfts­tech­no­lo­gien zur Sta­bi­li­sie­rung des Wirt­schafts­wachs­tums bei.

Im Euro­raum wirk­ten sich gestie­gene Ener­gie­preise und trü­bere, viel­leicht auch nur ver­ne­belte Aus­sich­ten hem­mend auf Inves­ti­tio­nen und Kon­sum aus.

In Japan wich eine zu Jah­res­be­ginn zunächst beacht­li­che Kraft des Wachs­tums einer gewisse Som­mer­mü­dig­keit.

China kämpft nach wie vor mit Pro­ble­men im Immo­bi­li­en­sek­tor. Und aus Indien wird von einem BIP-​​Zuwachs von mehr als 6 Pro­zent (p.a.) berich­tet, wel­ches wesent­lich auf die Bin­nen­nach­frage zurück­geht.