Dem Wet­ter ange­mes­sen

In der Han­dels­wo­che Nr. 26 vom 22. bis 26. Juni 2026 lag die Umsatz­quote mit 1,41 Pro­zent des für den News­let­ter erfass­ten Depot­vo­lu­mens etwas tie­fer als der lang­fris­tige Mit­tel­wert von 2 Pro­zent. Aber diese Quote war inso­fern ange­mes­sen, als bei sehr war­mem Wet­ter der Rat­schlag häu­fig lau­tet, unnö­tige Bewe­gun­gen zu ver­mei­den und die nöti­gen mit wohl­tem­pe­rier­tem Tempo zu absol­vie­ren. Wenn die­ser Rat­schlag auch für Wert­pa­piere gilt, wurde er in unse­rem Depo­t­aus­schnitt befolgt.

Die seit Jah­res­be­ginn kumu­lierte Quote betrug Ende der Berichts­wo­che 55,40 Pro­zent; sie lag damit immer noch klar über dem Wert Ende Woche 26/​2025 von 47,19 Pro­zent.

Die Assets under Manage­ment unse­res Aus­schnitts belau­fen sich auf 135,62 Mio. Euro. Der Umsatz, den die Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen die­ses Seg­ments mit ihrem Wert­pa­pier­han­del gene­rier­ten, belief sich auf 1,91 Mio. Euro.

Anlei­hen: Laufzeit-​​Segmente

Die Frage wird ja der­zeit oft gewälzt, wel­che Lauf­zei­ten bei der Inves­ti­tion in Anlei­hen zu wäh­len sind. Das Stan­dar­dar­gu­ment gegen lange Lauf­zei­ten ist in der Regel das Zins­än­de­rungs­ri­siko für die Ren­ten­kurse. Ein Argu­ment, das in die­sem Kon­text Ver­mö­gens­ver­wal­ter der­zeit vor­brin­gen, ist die Frage der zukünf­ti­gen Bere­chen­bar­keit der US-​​Notenbank Fed.

Im News­let­ter Nr. 20 schrie­ben wir über die Skep­sis des neuen Fed-​​Chefs Warsh gegen­über einer Selbst­bin­dung der Noten­bank durch eigene Pro­gno­sen und Ankün­di­gun­gen (For­ward Gui­dance). Wird die Fed, wie Warsh sich wünscht, weni­ger bin­dende Pro­gno­sen abge­ben, bedeu­tet dies erhöhte Unsi­cher­heit im Hin­blick auf das Zins­än­de­rungs­ri­siko. Und das spre­che für eine redu­zierte Quote bei lan­gen Lauf­zei­ten, so eine der­zeit geäu­ßerte Beur­tei­lung.