Han­del stark kauf­las­tig

In der 5. Berichts­wo­che des Jah­res 2017 vom 30. Januar bis 3. Februar wur­den 5,07 Pro­zent des gemel­de­ten Depot­vo­lu­mens umge­setzt. Das ist ein über­durch­schnitt­li­cher Wert. Lei­der lag aber das gemel­dete Volu­men deut­lich unter dem lang­fris­ti­gen Durch­schnitt, so dass uns für die Woche nur ein Umsatz von ins­ge­samt 8,8 Mio. Euro vor­liegt, aus dem wir unsere Daten zie­hen. Der Umsatz wurde über­wie­gend im Ren­ten­seg­ment bestrit­ten, das für rund 86 Pro­zent des Volu­mens auf­kam. Ähn­lich asym­me­trisch sah es bei den Zu– und Abgän­gen von Wert­pa­pie­ren aus: Denn rund 83 Pro­zent der Trans­ak­tio­nen waren Käufe.

Zeit­di­ver­si­fi­ka­tion und Wis­sen­schaft

Die Asset­klas­sen soll­ten grob mit dem Risiko kor­re­lie­ren. Eine in der Anla­ge­pra­xis ver­brei­tete Vor­stel­lung lau­tet nun, dass das Risiko z.B. von Aktien sinkt, wenn man einen län­ge­ren Anla­ge­ho­ri­zont wählt. Man bezeich­net dies auch als Zeit­di­ver­si­fi­ka­tion. Dem­ent­spre­chend, so der Vor­schlag, könne man bei län­ge­rem Zeit­ho­ri­zont auch eine höhere Akti­en­quote bei gege­be­nem Risiko wäh­len. In den 60er Jah­ren konnte der Nobel­preis­trä­ger Paul A. Samu­el­son, der als einer der ein­fluss­reichs­ten Öko­no­men des 20.J.h. gilt, erst­mals mathe­ma­tisch zei­gen, dass sich mit ver­grö­ßern­dem Zeit­ho­ri­zont das Risiko nicht redu­ziert. Die­ses Ergeb­nis hängt nun aller­dings von den unter­stell­ten Model­l­an­nah­men ab. Seit­her wogt die Debatte zwi­schen bei­den Posi­tio­nen, die theo­re­tisch und empi­risch geführt wird, hin und her. Das hat zu einer immen­sen Kom­ple­xi­täts­stei­ge­rung des Pro­blems und sei­ner „Lösun­gen“ geführt. Die Gelehr­ten zumin­dest kön­nen sich bei die­ser Frage auf keine ein­fa­che Lösung eini­gen.