Umsatz über 1,8 Mio.

In der Berichts­wo­che vom 16. bis 20. März setz­ten die Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen unse­res Depo­t­aus­schnitts für den News­let­ter mit ihrem Wert­pa­pier­han­del 1,82 Mio. Euro um. Die Assets under Manage­ment in die­sem Aus­schnitt sum­mier­ten sich auf hohe 308,02 Mio. Euro. Regel­mä­ßige Leser unse­res News­let­ters wer­den viel­leicht schon dar­aus den schnel­len Schluss zie­hen: „Dann kann ja die Umsatz­quote nicht allzu hoch gewe­sen sein.“ Und rich­tig lie­gen sie damit.

Denn die Umsatz­quote ist der Quo­ti­ent aus Wochen­um­satz und Depot­vo­lu­men mal 100. Das ergibt für die elfte Woche 0,58 Pro­zent, was deut­lich weni­ger ist als der lang­fris­tige Durch­schnitt der Han­dels­quote, der bei rund 2 Pro­zent liegt. 

Rohstoff-​​Segment in der lan­gen Frist

Roh­stoff­preise bestim­men der­zeit mas­siv die Sor­gen­fal­ten welt­weit, allen voran die der (zäh-)flüssigen und gas­för­mi­gen Koh­len­was­ser­stoffe. Wir wol­len hier jedoch auf das Roh­stoff­seg­ment aus der Per­spek­tive von Anle­gern mit ultra­l­an­gem Atem schauen. Eine Stu­die zeigt, dass von 1877 bis 2022 Ein­zel­roh­stoffe im Durch­schnitt auf Spot­märk­ten schlech­ter abschnit­ten als Cash (Ren­dite bei minus 1,2% per annum) und dass es bei Rohstoff-​​Futures nur mini­mal bes­ser lief (plus 0,4% p.a.).

Ein gleich­ge­wich­te­tes Port­fo­lio von diver­si­fi­zier­ten Rohstoff-​​Futures per­formte indes­sen mit 4,3 Pro­zent p.a. über Cash deut­lich bes­ser und erzielte fast das Ergeb­nis von US-​​Aktien in die­sem Zeit­raum. Die wei­tere sta­tis­ti­sche Ana­lyse zeigte, dass – im Unter­schied zu den meis­ten ande­ren Asset­klas­sen – die Diver­si­fi­zie­rungs­ren­dite der wich­tigste und empi­risch robus­teste Erklä­rungs­fak­tor der Ren­dite über Cash in der ultra­l­an­gen Frist war. Haupt­gründe dafür sind die sehr hohe Vola­ti­li­tät von Roh­stoff­kur­sen und die häu­fig sehr gerin­gen Kor­re­la­tio­nen unter­ein­an­der (siehe näher: Cham­bers, Dim­son, Ilma­nen, Rinta­mäki; „Long-​​Run Asset Returns“; Annual Review of Finan­cial Eco­no­mics 2024, vol. 16, p. 435 – 58.)