Wei­ter hoher Umsatz und über­durch­schnitt­li­che Umsatz­quote

Der Depo­t­aus­schnitt der Berichts­wo­che bzw. der Woche Nr. 5 war mit 315,82 Mio. Euro noch volu­mi­nö­ser als der auch schon große Aus­schnitt der Woche 4 (298,98 Mio. Euro). Die Umsatz­quote lag mit 3,07 Pro­zent ebenso über der Quote der Vor­wo­che (2,84).

Damit hat sich die seit Jah­res­be­ginn kumu­lierte Umsatz­quote wei­ter kräf­tig erhöht; sie lag Ende der Berichts­wo­che bei 13,64 Pro­zent. Aus den erfass­ten Assets under Manage­ment und der Wochen­quote kann leicht der Wochen­um­satz errech­net wer­den: Denn der ist das Pro­dukt aus Umsatz­quote und Depot­vo­lu­men geteilt durch 100: Der Umsatz betrug 9,70 Mio. Euro.

Ren­di­te­dif­fe­ren­zen für lang­fris­tige Anla­gen

Im 19. Jahr­hun­dert betrug die durch­schnitt­li­che nomi­nale Ren­dite pro Jahr für Aktien im Ver­ei­nig­ten König­reich 5,4 Pro­zent, für Staats­an­lei­hen waren es 4,0 Pro­zent. Im Zeit­raum zwi­schen 1900 und 1999 erziel­ten UK-​​Aktien pro Jahr nomi­nal 10,2 Pro­zent Ren­dite, UK-​​Staatsanleihen kamen annua­li­siert auf 5,4 Pro­zent. Zwi­schen 2000 und 2023 belie­fen sich die Nomi­nal­ren­di­ten von UK-​​Aktien auf 4,5 Pro­zent, die von UK-​​Anleihen auf 3,9 Pro­zent.

Noch ein wenig bes­ser lief es für US-​​Aktien: Sie ren­tier­ten im 19. Jh. mit 5,5 Pro­zent p.a., im 20. Jh. waren es 10,3 Pro­zent p.a. und zwi­schen 2000 und 2023 betrug der Ertrag 7 Pro­zent p.a. Was bedeu­tet das für den Rest des 21. Jahr­hun­derts? Nichts Siche­res weiß der 223-​​jährige. (Cham­bers et al. 2024, „Long-​​run Asset Returns“; Annual Review of Finan­cial Eco­no­mics, 16; 435 – 458).