Han­del mode­rat

Mit einem Wert von 3,19 Pro­zent bewegte sich die Umsatz­quote im lang­fris­ti­gen Durch­schnitts­be­reich. Das gemel­dete Depot­vo­lu­men, auf das sich die Quote stets bezieht, war zwar wie­der deut­lich höher als noch in der schwa­chen Vor­wo­che, aber mit 320 Mio. Euro lag der Wert eher im unte­ren Nor­mal­be­reich. Der Ver­kaufs­um­satz der Berichts­wo­che über­traf mit 6,5 Mio. Euro klar das Kauf­vo­lu­men, das sich nur auf 3,58 Mio. Euro sum­mierte. An die­sem Ver­kaufs­über­schuss hat­ten ins­be­son­dere Ver­äu­ße­run­gen bei Fest­ver­zins­li­chen in Höhe von 3,93 Mio. Euro einen erheb­li­chen Anteil.

Zu viel Cash?

Man­che Markt­be­ob­ach­ter wei­sen dar­auf hin, dass selbst bei vie­len pro­fes­sio­nel­len Anle­gern der „Cash“-Anteil – his­to­risch gese­hen – noch sehr hoch sei. Dar­aus lei­ten sie u.a. wei­te­res Poten­tial für die Fort­set­zung der lang­fris­ti­gen Hausse an den Akti­en­märk­ten ab. Die von uns erfass­ten Liqui­di­täts­quo­ten (aktu­ell 8,41%) lie­gen jedoch der­zeit im Durch­schnitts­be­reich – in der lang­fris­ti­gen Betrach­tung. Im Spätsommer/​Herbst 2015 lagen sie noch tie­fer, es wur­den Pro­zent­werte mit einer 5 vor dem Komma erzielt. Jedoch war der Anstieg der Akti­en­quote seit­her mit dem der Liqui­di­täts­quote posi­tiv kor­re­liert – auf Kos­ten der Ren­ten und Sons­ti­gen.