Hoher Umsatz, überdurchschnittliche Umsatzquote
Der Depotausschnitt, den wir den Kommentaren für den Newsletter der Berichtswoche Nr. 4 vom 26. bis 30. Januar 2026 zu Grunde legen können, war relativ groß. Mit Assets under Management im Wert von 298,98 Mio. Euro handelte es sich um den voluminösesten Ausschnitt im noch kurzen laufenden Jahr. Die Umsatzquote lag mit 2,84 Prozent gleichfalls über dem langfristigen Durchschnitt, der bei knapp über 2 Prozent steht.
Wenn diese beiden Größen relativ hoch sind, gilt dies für den Umsatz erst recht: Die erfassten Vermögensverwaltungen bewegten mit ihrem Handel 8,49 Mio. Euro, das ist auch im langfristigen Vergleich ein sehr hoher Wert.
Optimistische Grundhaltungen, aber reaktionsbereit
Nachdem schon wieder ein Zwölftel des Jahres vorüber ist, werden die obligatorischen Rückblicke auf den ersten Monat fällig. Bereits vorliegende Berichte zeigen oftmals einen seiner Grenzen bewussten Optimismus im Hinblick auf die Assetallokation. Der Grund ist, dass die makroökonomischen Rahmenbedingungen und Unternehmensdaten sowie –Ausblicke besser oder robuster waren als teilweise befürchtet.
Risiken meiden chancenorientierte Verwaltungen bei der Assetallokation sowieso nicht über Gebühr, auf „Störungen“ vor allem aus dem Feld der Politik scheinen sie sich „geistig“ vorbereitet zu haben. Man könnte auch sagen: jederzeit abwehrbereit, vielleicht so, wie der Abwehrblock der deutschen Handballer in der Berichtswoche in Dänemark.
