Han­del zurück­hal­tend

Mit 2,29 Pro­zent des gemel­de­ten Depot­vo­lu­mens war der Umsatz in der hier zu bespre­chen­den Woche vom 9. bis 13. Januar nicht über­mä­ßig stark, viel­mehr lag er im lang­fris­ti­gen unte­ren Durch­schnitts­be­reich. Erfreu­lich war das Mel­de­ver­hal­ten der von uns erfass­ten Ver­mö­gens­ver­wal­tun­gen, da uns die Daten von Depots im Gesamt­wert von knapp 800 Mio. Euro über­mit­telt wur­den. Das ist ein hoher Wert, der auch Reprä­sen­ta­ti­vi­tät garan­tiert. Ins­ge­samt wur­den in der Berichts­wo­che Titel im Wert von nicht ganz 18 Mio. Euro gehan­delt. Dabei wurde knapp dop­pelt so viel ver­kauft wie neu in die Depots genom­men wurde.

Metho­di­sches

Die Akti­en­quo­ten blei­ben nach wie vor bei knapp über 33%. Auch sonst gehen wir in unse­rer Inter­pre­ta­tion der Daten von einer rela­ti­ven Kon­stanz aus. Denn bei den Ände­run­gen gegen­über der Vor­wo­che, etwa bei der Liqui­di­tät oder den Ren­ten, dürfte es sich zum grö­ße­ren Teil um nicht zu ver­mei­dende sta­tis­ti­sche Arte­fakte han­deln bzw. um „Mikro­brü­che“ der Daten­reihe. Das ergibt sich auch aus der Ana­lyse des Wochen­ver­laufs. Der Grund dafür: in der Vor­wo­che wurde uns ein bedeu­tend gerin­ge­rer Teil von Depot­da­ten gemel­det als in der Berichts­wo­che, was die Reprä­sen­ta­ti­vi­tät ein­schränkte. Auch des­halb ist in der Regel erst eine mehr­wö­chige Zeit­reihe aus­sa­ge­kräf­ti­ger für neue Trends – wenn auch nicht immer.