Han­del: wei­ter gedros­selt

1,34 Pro­zent des gemel­de­ten Depot­vo­lu­mens von nicht ganz 600 Mio. Euro wur­den in der hier zu bespre­chen­den 39. Woche vom 19. bis 23. Sep­tem­ber umge­setzt. Das ent­sprach einem Abso­lut­be­trag des von uns erfass­ten Umsat­zes von 7,7 Mio. Euro. Das ist zwar „abso­lut“ wenig, aber „rela­tiv“ gese­hen noch weni­ger. Denn Umsatz­be­träge klei­ner als in der Berichts­wo­che sehen wir – gerade in dafür prä­des­ti­nier­ten Zeit­ab­schnit­ten – öfters; einen klei­ne­ren rela­ti­ven Umsatz als in der 39. Woche hin­ge­gen deut­lich sel­te­ner. Das letzte Mal, als die­ser Fall ein­trat, war im April 2015.

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Schwie­rige Kor­re­la­tio­nen

Wie gegen­wär­tig das Port­fo­lio aus­rich­ten? Ver­mö­gens­ver­wal­ter kla­gen zur Zeit wie­der ver­stärkt über den gleich­ge­rich­te­ten Kurs­ver­lauf bzw. die rela­tiv hohe Kor­re­la­tion von Anlei­hen und Aktien, die sogar wie­der Kri­sen­ni­veau erreicht habe. Die­ses ver­mut­lich ins­be­son­dere geld­po­li­tisch indu­zierte Phä­no­men zeigte sich auch in der Berichts­wo­che, als die Kurse auf Aktien– und Anlei­hen­märk­ten simul­tan als Reak­tion auf die Noten­bank­kom­mu­ni­ka­tion stie­gen.

Man­che Ent­schei­der emp­feh­len mehr Cash; das ist aber bei den von uns beob­ach­te­ten Ver­wal­tun­gen nicht der Fall: Die Bar­mit­tel­quote ist nach wie vor in der Nähe der lang­fris­ti­gen Tiefst­stände. Alter­na­tive Invest­ments jen­seits von Aktien und Anlei­hen auf als weni­ger effi­zi­ent ein­ge­schätz­ten Märk­ten wären eine Mög­lich­keit. In der Berichts­wo­che waren zwar im von uns erfass­ten Han­del Zer­ti­fi­kate die Favo­ri­ten; aber auch die beruh­ten letzt­lich auf Aktien oder dem erwähn­ten Gold.