Ohne Impuls

Auch nach den Som­mer­fe­rien blei­ben die Umsätze wei­ter schwach. Für Depots über rund 600 Mil­lio­nen Euro wur­den Umsätze gemel­det, die rund drei Pro­zent die­ses Wer­tes, also etwa 18 Mio Euro aus­ma­chen. Am Stärks­ten waren die­ses Mal die Umsätze im Akti­en­be­reich mit rund sie­ben Mio. Euro. Anlei­hen wur­den für 5,7 Mil­lio­nen Euro gehan­delt und Fonds für rund zwei Mil­lio­nen Euro. Die Über­ra­schung: Deri­vate zogen Umsätze von immer­hin drei Mil­lio­nen Euro auf sich. Aller­dings zeigte sich beim genaue­ren Hin­se­hen, dass nur eine Hand­voll Ver­wal­ter tätig gewe­sen sind. Die Umsatz­ent­wick­lung bleibt damit ins­ge­samt schwach. Das spricht dafür, dass dem Markt neue Impulse feh­len. Tat­säch­lich sieht man weit und breit keine The­men, Trends oder Schocks, die die Märkte in Auf­ruhr ver­set­zen. Die Ruhe muss selbst­ver­ständ­lich nicht schlecht sein; ärgern müs­sen sich in sol­chen Situa­tio­nen vor allem die Bro­ker.

2016 09 20 Qu

Wie­der weni­ger Cash

Schon wie­der! In der vier­ten Woche in Folge ver­rin­gerte sich der Liqui­di­täts­be­stand in den Depots. Die Cas­h­quote ist jetzt nur noch einen Hauch von dem his­to­ri­schen Tiefst­stand zu Beginn 2015 ent­fernt. Vor 1,5 Jah­ren machte sie ein­mal 5,79 Pro­zent aus. Die­ses mal endete die Quote am Frei­tag bei 5,81 Pro­zent. Sieht man sich aller­dings den Ver­lauf inner­halb der Woche an, so wurde am Mitt­woch mit 5,51 vor­über­ge­hend ein neuer Tiefst­stand erreicht.