Hohes Umsatz­vo­lu­men

3,96 Pro­zent des gemel­de­ten Depot­vo­lu­mens wur­den in der Berichts­wo­che gehan­delt. Das ist in letz­ter Zeit guter Durch­schnitt. Auf­grund des unge­wöhn­lich hohen Mel­de­vo­lu­mens von knapp über 836 Mio. Euro ent­sprach dies einem Umsatz­vo­lu­men von 33,13 Mio. Euro. Wir regis­trier­ten einen Ver­kaufs­über­hang, der jedoch nicht allzu groß aus­fiel: 2,11% des gemel­de­ten Depot­vo­lu­mens waren Ver­käufe und 1,85% waren Käufe. Bei­nahe zwei Drit­tel des Umsat­zes fie­len im Fonds­be­reich an, gefolgt von Aktien (etwas über ein Vier­tel) und Anlei­hen (rund ein Zehn­tel).

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Diver­si­fi­zie­rung vs. Kon­zen­tra­tion

In Bezug auf die Werte der Vor­wo­che – Aktien: 30,23%; Ren­ten 47,48%; Liqui­di­tät 6,99%; Sons­tige: 15,30% – nur wenig Ver­än­de­rung.

Das bie­tet die Gele­gen­heit, ein wenig auf Grund­sätz­li­ches ein­zu­ge­hen. Die moderne Port­fo­lio­theo­rie führt den theo­re­ti­schen Nach­weis, dass Diver­si­fi­ka­tion eine opti­male Portfolio-​​Zusammensetzung ermög­licht, bei der das Risiko-​​Ertrags-​​Verhältnis am güns­tigs­ten ist. Regio­nal besteht in den von uns erfass­ten Port­fo­lios bei Ein­zel­ti­teln jedoch eine deut­li­che Kon­zen­tra­tion auf Europa und Nord­ame­rika.

Dafür gibt es min­des­tens drei Gründe. Ers­tens beste­hen bei einem akti­ven Ansatz Abwei­chun­gen von einem lehr­buch­mä­ßig diver­si­fi­zier­ten Port­fo­lio, das bekannt­lich einen pas­si­ven Ansatz begrün­det. Eine ein­fa­che Kenn­zahl, die diese Abwei­chung erfas­sen soll, lau­tet: Active Share.

Zwei­tens: Gerade bei akti­vem Manage­ment kommt es auf spe­zi­fi­sche Kennt­nisse und Ver­traut­heit im Hin­blick auf die selek­tier­ten Wert­pa­piere an. Das ist aber nur bei einem begrenz­ten Aus­schnitt mög­lich. Drit­tens: unbe­kann­tere oder weni­ger trans­pa­rente Märkte decken auch Pro­fis und insti­tu­tio­nelle Inves­to­ren in der Regel durch Fonds ab – aktive oder pas­sive.