Umsatz­an­stieg nach Refe­ren­dum

Die 3,54 Pro­zent des gesam­ten (uns gemel­de­ten) Depot­vo­lu­mens, die in der Berichts­wo­che gehan­delt wur­den, erga­ben in abso­lu­ten Zah­len einen Betrag von nicht ganz 18 Mio. Euro. Das ist zur Zeit Durch­schnitt – sowohl rela­tiv wie auch abso­lut gese­hen. Der Frei­tag, 24.6., an dem das Ergeb­nis des EU-​​Referendums in Groß­bri­tan­nien bereits bekannt war, war mit einem Han­dels­vo­lu­men von rund 14 Mio. Euro der umsatz­kräf­tigste Tag in einer Berichts­wo­che, in der drei­mal mehr ver­kauft als gekauft wurde.

KW26_Anlageklassen

Kurz­ef­fekt oder Trend?

Häu­fig wie­sen wir in unse­rem News­let­ter schon dar­auf hin, dass die Ver­tei­lung der Asset­klas­sen stets vor dem Hin­ter­grund der mit­tel– bis lang­fris­ti­gen Ent­wick­lung inter­pre­tiert wer­den sollte. Die­ses Mal wol­len wir den umge­kehr­ten Weg ein­schla­gen und schauen, wie sich ein denk­wür­di­ges Ereig­nis bin­nen eines Tages in der Ver­tei­lung nie­der­schlug. Der Aus­gang des Refe­ren­dums hin­ter­ließ vor allem bei den Aktien Spu­ren. Deren Anteil ging von 30,81% am Don­ners­tag auf 30,16% am Frei­tag zurück – allein kurs­be­dingt. Man darf gespannt sein, ob und wie sich das Ergeb­nis der Volks­ab­stim­mung in den nächs­ten Mona­ten auf die Ver­mö­gens­al­lo­ka­tion aus­wirkt.