Umsatz sehr ver­hal­ten

8,52 Mio. Euro setz­ten die von uns erfass­ten Händ­ler in der Berichts­wo­che vom 30.5. bis 3.6.2016 um. Das ent­spricht bei einem gemel­de­ten Depot­vo­lu­men von rund 580 Mio. Euro einem Anteil von 1,47 Pro­zent.

Der Ver­kaufs­um­satz lag mit 5,17 Mio. deut­lich über dem Kauf­um­satz von 3,35 Mio. Euro. Der Han­del wurde größ­ten­teils von Aktien getra­gen, bei denen als ein­zi­ger Pro­dukt­klasse die Kauf– und Ver­kaufs­be­träge in etwa aus­ge­gli­chen waren.

Aktien steu­er­ten mit einem Gesamt­be­trag von 5,19 Mio. Euro über 60 Pro­zent zum Umsatz bei.

23_Anlageklassen

Lässt „Secu­lar Sta­gna­tion“ auch Akti­en­quote sta­gnie­ren ?

Einige sicher­heits­ori­en­tierte Port­fo­lios gehen der­zeit ein noch gerin­ge­res Risiko ein als sonst, wie wir aus Gesprä­chen erfuh­ren. D.h., dass Aktien etwas unter­ge­wich­tet sind.

Begrün­dun­gen dafür sind u.a. ver­hal­tene Wachs­tums­aus­sich­ten, indi­ziert etwa durch schwa­che Arbeits­markt­da­ten in den USA, und gehemm­tes Wachs­tum gene­rell.

Das Stich­wort, unter dem ame­ri­ka­ni­sche Öko­no­men die­sen feh­len­den Schwung der (Welt-)Wirtschaft trotz locke­rer Geld­po­li­tik dis­ku­tie­ren, wurde vom ehe­ma­li­gen US-​​Finanzminister und Har­vard Prä­si­den­ten Larry Sum­mers bereits vor eini­gen Jah­ren geprägt und heißt: Secu­lar Sta­gna­tion.

Unab­hän­gig davon gelang es jedoch der Klasse der kon­ser­va­ti­ven Depots in der Berichts­wo­che zum zwei­ten Mal in die­sem Jahr, den Minus­be­reich der YTD-​​Performance zu ver­las­sen: mit 0,1% konnte man die Null knapp über­sprin­gen. Die ande­ren Risi­ko­klas­sen befin­den sich der­zeit noch im Minus.