Mehr ist Weniger
7,29 Prozent der Depotwerte wurden in der vergangenen Woche umgesetzt, allerdings nur von einigen wenigen Vermögensverwaltungen, die gerade mal fünf Millionen Euro an Transaktionsvolumen auf sich vereinigen. Die Verkäufe übertreffen die Käufe dabei sowohl, was die Anzahl der Wertpapiere, als auch, was die gehandelten Volumina angeht, um etwas das Doppelte.
Und wo wir schon bei den Zahlen sind: Das Netto-Verkaufsvolumen (also Verkäufe minus Käufe) macht 2,57 Prozent der gehandelten Umsätze aus.
Knapp unter Null
Die Aktienquote macht am Ende der Berichtswoche 29,96 Prozent aus. Sie lag damit ganz knapp unter dem Richtwert von 30 Prozent. Ein Impuls zu Käufen oder Verkäufen geht von dieser Quote nicht aus, dazu liegt sie zu nahe am historischen Mittelwert.
Bedenkt man, dass die Quote zum Ende des vergangenen Jahres noch bei 33 Prozent gelegen hat, zeigt sich hier im Jahresverlauf eine Normalisierung, die zu begrüßen ist.
Überhaupt: Wenn man bedenkt, wie dramatisch die Situation an den Börsen von machen Experten derzeit interpretiert wird (Stichworte: Geldschwemme, Griechenland, Brexit, Chinas Wachstumsschwäche etc.), dann verwundert die Gelassenheit, die die tatsächlichen Handelnden, die Depotmanager, an den Tag legen.

