Han­del im Beschleu­ni­gungs­mo­dus

Der Han­del beschleu­nigte zwar nicht von Null auf 100, aber doch von 2,10 auf 4,37 Pro­zent des gemel­de­ten Depot­vo­lu­mens. Und das Umsatz­vo­lu­men war fast sechs­mal grö­ßer als in der kur­zen Vor­wo­che, die einen Umsatz-​​Negativrekord auf­stellte. Der Kauf­um­satz lag mit 8,17 Mio. Euro nicht ganz 2 Mio. Euro über der Gesamt­summe der Ver­käufe. Der Löwen­an­teil der Käufe ent­fiel auf Anlei­hen und Aktien, die annä­hernd gleich­auf lagen; Zer­ti­fi­kate und Fonds waren dem­ge­gen­über weni­ger gefragt.

20_Anlageklassen

Schwel­len­angst?

Bei der Grob­struk­tur der Asset­klas­sen hat sich in Wochen­frist wenig geän­dert, es sind leich­tere Fluk­tua­tio­nen, die aktu­ell das Bild bestim­men, keine wider­stands­fä­hi­gen Trends. Die Ren­ten­quote bewegt sich der­zeit über der 46– Prozent-​​Schwelle, die Akti­en­quote bewegt sich unter der 30-​​Prozent-​​Schwelle und die Liqui­di­täts­quote unter der 10-​​Prozent-​​Schwelle. Betrach­tet man die regio­nale Fein­struk­tur der Ver­tei­lung, dann fällt auf, dass der kurze Schub bei Schwel­len­län­dern, den wir vor eini­gen Wochen beob­ach­ten konn­ten, wohl nur tem­po­rär war – auch wenn ein Haus in der Berichts­wo­che in einen Emerging-​​Market-​​Fonds inves­tierte.