Umsatz, wo bist du?
Mit müden 18 Transaktionen, einem Anteil von 2,1 Prozent der gemeldeten Depots und einem Volumen von lediglich 2,57 Mio. Euro lag der Umsatz in der von Feier– und Brückentag verkürzten Dreitages-Berichtswoche im langfristigen Tiefenrekordbereich. Wir hatten dieses Jahr noch keine so schwache Handelswoche.Aber die Vergangenheit lehrt auch, dass auf handelsschwache Wochen meistens handelsstarke Wochen folgen: weil sich manches aufgestaut hat oder weil die Gesamtsituation dazu zwingt oder aber weil die Chancen sehr günstig sind. Hoffen wir für nächste Zeit auf Letzteres.
Kurse steuern die Verteilung
Vom Handel gehen bei diesen schwachen Umsatzvolumina kaum Impulse auf die Verteilung der Assetklassen aus. Die leichten Verschiebungen, etwa die wieder gefallene Aktienquote, sind größtenteils auf Kursverluste an den überaus launischen Märkten zurückzuführen. Die Folgen spürt man auch sogleich auf der Performance-Seite: Am Ende der Berichtswoche war die durchschnittliche YTD-Performance aller Risikoklassen, auch der konservativen, wieder tiefer im Minusbereich.

