Mit 6,56 Prozent der Depots war der Handel zum Jahresausklang so lebhaft wie nur selten in 2015. Allerdings gilt es zu bedenken, dass kurz vor Ultimo immer noch mal stark getradet wird, ohne dass sich allerdings an der Strategie noch etwas grundlegendes ändert. So deutet es sich auch in diesem Jahr an. Vom Gesamtwochenumsatz von insgesamt 52 Millionen Euro fiel mehr als 40 Millionen Euro auf den Anleihenbereich. Aktiendeals machten 4,5 Millionen Euro aus und Fonds vereinigten fünf Millionen Umsatz auf sich. Der Derivate-Handel fand wie ja schon fast das gesamte Jahr nur in homöopatischen Dosen statt.
Wie wenig die starken Umsätze zu Ende 2015 noch geändert haben, zeigt sich auch an den Depotquoten. Die Aktienquote blieb im Vergleich zur Vorwoche fast unverändert bei 33,13 Prozent (33,01%). Anleihen machen fast unverändert 43,51 (43,42%) Prozent aus. Nur die Liquidität ging noch einmal deutlich zurück. Sie liegt jetzt bei 7,57 statt 7,94 Prozent. Vergleicht man die aktuellen Daten mit den Vorjahreswerten, dann zeigt sich, dass insbesondere der Aktienanteil (auf Kosten des Derivateanteils) um rund zehn Prozent höher ausfällt als vor einem Jahr. Wer will kann auch daraus auf mehr Optimismus der Verwalter schließen.

