Hek­tik oder stille Hand?

In der ers­ten Woche des Jah­res 2016 hiel­ten sich viele Ver­wal­ter noch von den Märk­ten fern. Das Depot­vo­lu­men, über das uns Trans­ak­tio­nen gemel­det wur­den, macht weni­ger als 150 Mil­lio­nen Euro aus. Von den Trans­ak­tio­nen in Höhe von 9,5 Mil­lio­nen fie­len allein 7,3 Mil­lio­nen Euro auf den Akti­en­han­del. Anlei­hen mach­ten nur eine Mil­lion Euro aus, Auf Fonds fie­len 0,5 Mil­lio­nen und der Deri­va­te­han­del konnte immer­hin 0,6 Mil­lio­nen Euro auf sich ver­ei­ni­gen.

Wie schon erwähnt, gibt es eine große Dis­kre­panz zwi­schen der gerin­gen Zahl an Depots, für die Trans­ak­tio­nen gemel­det wur­den und der rela­tiv hohen Zahl an Trans­ak­tio­nen für diese Depots. Man könnte dar­aus schlie­ßen, dass noch viele Markt­teil­neh­mer in den Weih­nachts­fe­rien sind und des­we­gen dann ent­spre­chend viel han­deln wer­den, wenn sie zurück­kom­men. Das könnte den Bör­sen einen zwei­ten Schlag ver­set­zen. Wir glau­ben nicht an diese Ver­hal­tens­va­ri­ante. Aus unse­rer Sicht haben eben auch etli­che Depot­ma­na­ger gar nichts gemacht, ein­fach, weil sie kei­nen Anlass gese­hen haben. Inso­fern wird dann auch kein Nach­han­deln beob­acht­bar sein.