Rund eine Viertel Million Euro an Verlusten realisierten die Vermögensverwalter in der Berichtswoche allein mit dem Verkauf von Aktien. Die meisten der Engagements mit Unternehmensbeteiligungen machten sich nicht bezahlt. Die größten Verluste von fast 100.000 Euro kostete einen Entscheider die Beteiligung an Wacker Chemie.
Bei Anleihen fiel der Verlust von 75.000 Euro per Saldo vergleichsweise gering aus. Aber auch hier waren Gewinnrealisierungen die Ausnahme. Auch die drei größten Engagements in diesem Bereich, Bundesanleihen mit Restlaufzeiten unter fünf Jahren, konnten nur mit Verlust beendet werden.Offenbar sind sich in diesem Fall die Investoren nicht mehr sicher,
ob es nicht doch einen Trendwechsel an der Zinsfront gibt.
Verkauft wurden nicht nur Staatsanleihen, sondern auch eine Reihe von Unternehmensanleihen. Auch in diesem Fall herrschten Verluste vor, etwa beim Verkauf einer Telekom-Anleihe und einer (in den Toplisten zu findenden) Post-Anleihe.
Auffällig das offensichtliche Desinteresse an holländischen Unternehmen wie Philips oder Unilever. Auch eine Reihe von französischen Werten wurden aus dem Depot entfernt, darunter Oreal, Renault, Sanofi und der Autozulieferer Faurecia. Auch wenn zwei dieser Beteiligungen Gewinne einbrachten, überwogen insgesamt die Verluste aus den französischen Engagements.

