Wir wollen auch bei den Verkäufen einen Blick auf „Sin Stocks“ werfen. Auch wenn sie unter den firstfive der Verkäufe nicht auftauchen, wurden welche abgegeben: Eine Vermögensverwaltung nutzte die Gunst der Stunde und verkaufte Aktien von SAB Miller – mit deutlichem Gewinn.
Eine andere Verwaltung veräußerte gleichfalls zu einem noch günstigen Zeitpunkt Papiere von Anheuser-Busch InBev. – wie kaum anders zu erwarten: ebenfalls mit Gewinn.
Es ist dieselbe Vermögensverwaltung, die auch die oben erwähnten Aktien der Imperial Tobacco Group ins Depot genommen hat. Dafür verkauften die betreffenden Entscheider Papiere von British American Tobacco. Ob aus Gründen des Ausgleichs, der moralischen Entlastung oder nur des richtigen Timings wissen wir nicht. Aber eine Buße war es nicht. Jedenfalls keine Geldbuße. Denn die Verkäufe der Sin Stocks wurden jeweils mit Gewinn abgeschlossen, wohingegen moralisch „korrekte“ Papiere öfters ein Minus einfuhren. Spricht das nun für Sin Stocks?
