Das Verkaufsvolumen war in der Berichtswoche mit 1,2 Mio. Euro ungewöhnlich gering. Die meisten Transaktionen zählten wir bei Fonds.
Die Emerging-Markets-ETFs, die im relativen Verkaufsranking gelistet sind, gehören zu einem sehr kleinen Depot – das ist der Grund, weshalb sie überhaupt da rein kamen. Klar, Schwellenländer sind gerade nicht gefragt. Siehe auch den erst-platzierten ETF des absoluten Rankings (LYX0BY), der schwerpunktmäßig südafrikanische Aktien abbildet.
Zu groß ist die Furcht, dass ein Zinsanstieg in den USA die Schwellenländer herbe treffen könnte, wie man es historisch schon häufigerbeobachten konnte. Zu viel haben diese an Schulden, die in US-Dollar notieren, angehäuft, als dass Janet Yellen dazu schweigen könnte. Klar, irgendwann wird sie kraft ihres Amtes den Kollateralschaden für die Schwellenländer riskieren müssen. Aufschub haben diese aber noch, solange sich Yellen hauptsächlich um die schwächeren Segmente des US-Arbeitsmarktes sorgt.

