Das Ver­kaufs­vo­lu­men war in der Berichts­wo­che mit 1,2 Mio. Euro unge­wöhn­lich gering. Die meis­ten Trans­ak­tio­nen zähl­ten wir bei Fonds.

Die Emerging-​​Markets-​​ETFs, die im rela­ti­ven Ver­kaufs­ran­king gelis­tet sind, gehö­ren zu einem sehr klei­nen Depot – das ist der Grund, wes­halb sie über­haupt da rein kamen. Klar, Schwel­len­län­der sind gerade nicht gefragt. Siehe auch den erst-​​platzierten ETF des abso­lu­ten Ran­kings (LYX0BY), der schwer­punkt­mä­ßig süd­afri­ka­ni­sche Aktien abbil­det.

Top-Verkäufe-Gewicht_37-2015

Zu groß ist die Furcht, dass ein Zins­an­stieg in den USA die Schwel­len­län­der herbe tref­fen könnte, wie man es his­to­risch schon häu­fi­ger­be­ob­ach­ten konnte. Zu viel haben diese an Schul­den, die in US-​​Dollar notie­ren, ange­häuft, als dass Janet Yel­len dazu schwei­gen könnte. Klar, irgend­wann wird sie kraft ihres Amtes den Kol­la­te­ral­scha­den für die Schwel­len­län­der ris­kie­ren müs­sen. Auf­schub haben diese aber noch, solange sich Yel­len haupt­säch­lich um die schwä­che­ren Seg­mente des US-​​Arbeitsmarktes sorgt.