Käufe

Wie ein­gangs erwähnt, erwar­ten die meis­ten Finanz­markt­ana­lys­ten und auch die meis­ten von uns befrag­ten Ver­mö­gens­ver­wal­ter zumin­dest eine Zunahme der mit­tel­fris­ti­gen Vola­ti­li­tät auf den Finanz­märk­ten, wobei im Kon­text des Brexit zunächst mit stär­ke­ren Wech­sel­kurs­schwan­kun­gen zu rech­nen sei. Auf erhöhte Vola­ti­li­tät gibt es zwei Reak­ti­ons­mög­lich­kei­ten: Ers­tens die Suche nach mehr Sicher­heit, d.h. nach gerin­ge­ren Ertrags­schwan­kun­gen ins­be­son­dere zur Ver­mei­dung von schwer umkehr­ba­ren Ver­lus­ten,

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Ver­käufe

Der nicht allzu hohe Ver­kaufs­um­satz der Berichts­wo­che von 3,43 Mio. Euro ver­teilte sich zu 1,8 Mio. Euro auf Fest­ver­zins­li­che, zu 1,06 Mio. Euro auf Fonds, zu 0,51 Mio. Euro auf Aktien und zu 0,07 Mio. Euro auf Deri­vate. Der Fäl­lig­keits­ter­min der fünft­plat­zier­ten Anleihe von Pro­se­cure war der Don­ners­tag der Berichts­wo­che; und das ist dann auch der Grund, wes­halb das Wert­pa­pier, das mit einem Kupon von 4,668 % aus­ge­stat­tet war, im Ran­king der Top­ver­käufe gemäß Volu­men erscheint.

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Märkte und Favo­ri­ten

Nur wenige rea­gier­ten sofort

Die Berichts­wo­che war, wie bereits erwähnt, im Hin­blick auf das Han­dels­vo­lu­men von Ver­käu­fen geprägt. Bei den Käu­fen waren Zer­ti­fi­kate für über die Hälfte des Umsat­zes ver­ant­wort­lich: Dabei han­delte es sich haupt­säch­lich um einen Gold-​​ETC, in den eine Ver­wal­tung am Frei­tag inves­tierte. Aktien tru­gen kauf­sei­tig mit 1,55 Mio. Euro auch noch nen­nens­wert zum Kauf­um­satz bei. Dem­ge­gen­über waren die Ent­schei­der an Anlei­hen und Fonds kaum inter­es­siert. Ver­kaufs­sei­tig wäre in der hier zu bespre­chen­den Woche auch wenig los gewe­sen, wenn nicht eine Ver­mö­gens­ver­wal­tung am Frei­tag groß­vo­lu­mig Stü­cke von Anlei­hen los­ge­schla­gen hätte – alle­samt spa­ni­sche Staats­pa­piere.

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Umsätze und Quo­ten

 

Umsatz­an­stieg nach Refe­ren­dum

Die 3,54 Pro­zent des gesam­ten (uns gemel­de­ten) Depot­vo­lu­mens, die in der Berichts­wo­che gehan­delt wur­den, erga­ben in abso­lu­ten Zah­len einen Betrag von nicht ganz 18 Mio. Euro. Das ist zur Zeit Durch­schnitt – sowohl rela­tiv wie auch abso­lut gese­hen. Der Frei­tag, 24.6., an dem das Ergeb­nis des EU-​​Referendums in Groß­bri­tan­nien bereits bekannt war, war mit einem Han­dels­vo­lu­men von rund 14 Mio. Euro der umsatz­kräf­tigste Tag in einer Berichts­wo­che, in der drei­mal mehr ver­kauft als gekauft wurde.

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Käufe

Der Kauf­um­satz von 4,48 Mio. Euro in der Berichts­wo­che ver­teilte sich auf 1,55 Mio. bei Aktien, 0,31 bei Anlei­hen, 0,20 Mio. bei Fonds und 2,4 Mio. bei Zer­ti­fi­ka­ten. Die Aktien wur­den fast alle am Beginn der Berichts­wo­che, am Mon­tag gekauft. Dabei fällt auf den uns über­mit­tel­ten Kauf­lis­ten die starke Kon­zen­tra­tion ins­be­son­dere auf fran­zö­si­sche bzw. „fran­ko­phone“ und Schwei­zer Titel auf. Unter ande­rem:  Cap Gemini; Cie Génle Éts Miche­lin, Grpe Bru­xel­les Lam­bert,  Atos, Swiss­com, SGS, Giv­au­dan, Swiss Re.

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Ver­käufe

 

Das Ver­kaufs­vo­lu­men von 13,4 Mio. Euro split­tete sich auf in 12,24 Mio. Euro, die im Ren­ten­seg­ment anfie­len, 0,76 Mio. bei Aktien, 0,39 Mio. bei Fonds sowie 0,01 Mio. Euro bei Deri­va­ten. Ganz oben auf der Liste der Top-​​Verkäufe ste­hen Staats­an­lei­hen Spa­ni­ens. Die bei­den erst­po­si­tio­nier­ten Anlei­he­trans­ak­tio­nen spiel­ten am letz­ten Tag der Han­dels­wo­che bei nun etwas nach­ge­ben­den Kur­sen Gewinne ein, die dritt­plat­zierte Trans­ak­tion war ein Ver­lust­ge­schäft.

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Märkte und Favo­ri­ten

Aktien wur­den unter dem Strich in der ver­gan­ge­nen Woche von den Ent­schei­dern leicht zuge­kauft. Wir sahen über­wie­gend Titel der ers­ten Reihe aus Europa, die in die Depots genom­men wur­den, dar­un­ter Deut­sche Bank, Daim­ler, Zurich Insurance, Mün­che­ner Rück, Roche, Société Géné­rale, Air­bus und andere.

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Umsätze und Quo­ten

Mit 1,61 Pro­zent der gemel­de­ten Depots (und die mach­ten auch nur etwa 0,5 Mil­li­ar­den Euro aus), war das Umsatz­vo­lu­men eines der schwächs­ten im gan­zen Jahr. Und das vor einem Ereig­nis, dass alle ande­ren The­men von der Pressemeldungs-​​Agenda ver­drängt hat, dem Brexit. Ins­ge­samt beob­ach­te­ten wir Trans­ak­tio­nen von nicht ein­mal sie­ben Mil­lio­nen Euro. Auf Aktien und Anlei­hen ent­fie­len dabei unge­fähr fünf Mil­lio­nen Euro. Zer­ti­fi­kate konn­ten immer­hin noch rund 1,5 Mil­lio­nen Euro auf sich ver­ei­ni­gen. Der Umsatz ver­teilte sich aller­dings nur auf einige wenige Trans­ak­tio­nen.

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Käufe

Auf Platz zwei der rela­tiv stärks­ten Käufe mit einem initia­len Depot­ge­wicht von immer­hin drei Pro­zent steht der Kauf eines Double-​​Dax-​​Shorters. Das Prin­zip: Mit jedem Punkt, den der DAX ver­liert, gewinnt das Zer­ti­fi­kat zwei hinzu. Das Papier wurde am 13.6. zu 9,08 Euro gekauft. Ges­tern (am 21.6.) notierte es noch bei 8,45 Euro. Von den rund 125.000 Euro die der Ver­wal­ter ein­setzte, sind nach weni­gen Tagen fast zehn Pro­zent ver­lo­ren. Ob sich der Ent­schei­der ärgert, ist selbst­ver­ständ­lich nicht gesagt.

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Ver­käufe

Die Ver­käu­fer der Berichts­wo­che bestä­ti­gen den Trend, Anla­gen nach Europa zurück­zu­zie­hen. Kauf­ten die Ent­schei­der schon im Aktien– und Anlei­hen­be­reich Europa, so ver­kauf­ten sie laut den Umsatz­lis­ten aus der ver­gan­ge­nen Woche auf­fäl­lig viele US-​​Werte. Der Move hat viele Gründe. Einer ist sicher die Ankün­di­gung der FED, sich mit wei­te­ren Zins­er­hö­hun­gen vor­erst zurück­zu­hal­ten.

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