In der Berichtswoche Nr. 39 vom 22. bis 26. September 2025 betrug der Umsatz in unserem Depotausschnitt weit überdurchschnittliche 14,58 Mio. Euro. Das dürfte bisher im Jahr der höchste Wochenumsatz gewesen zu sein. Zugrunde lagen dem Ausschnitt Depots mit relativ hohen 309,87 Mio. Euro Assets under Management. Aus diesen beiden Werten errechnet sich eine Umsatzquote des Wochenhandels in Höhe von 4,70 Prozent.
Das beförderte die seit Jahresbeginn kumulierte Quote auf 77,23 Prozent.
Das Kaufvolumen in der 39. Woche in Höhe von 3,64 Mio. Euro verteilte sich auf Aktien (2,82 Mio.), Anleihen (0,16 Mio.) und Fonds (0,66 Mio.).
MSCI stellt eine Vielzahl von Indizes und vor allem regionalen Indizes zur Verfügung. Unter anderem den MSCI Europe. Dieser Index hat derzeit 402 Konstituenten, die sich aus Large– und Mid-Cap-Unternehmen aus 15 europäischen Industrieländern rekrutieren. Nach MSCI-Angaben deckt der Index 85 Prozent des handelbaren europäischen Aktienmarktes gemäß Marktkapitalisierung ab.
Die fünf Unternehmen mit dem höchsten Gewicht sind: 1) ASML (2,33%); 2) SAP (2.25); 3) Astrazeneca (1,96); 4) Nestle (1,93); 5) Novartis (1,91).
Vergleicht man den MSCI Europe mit zwei anderen wichtigen MSCI-Indizes, dann bleibt er langfristig betrachtet hinter diesen zurück: Gemeint ist der nur nominale Weltindex MSCI World und der reale Weltindex MSCIACWIIMI. Der MSCI World Index enthält 1320 Unternehmen großer und mittlerer Marktkapitalisierung aus 23 entwickelten Volkswirtschaften, wobei der Anteil von US-Unternehmen derzeit bei 72 Prozent liegt.
Die von uns erfassten Vermögensverwaltungen veräußerten in der Berichtswoche vom 22. bis 26. September Wertpapiere mit einem Gesamtvolumen von 10,93 Mio. Euro, die sich auf Aktien (2,44 Mio.), Anleihen (8,35 Mio.) und Fonds (0,14 Mio.) verteilen.
Auf den Positionen 1 und 2 unserer beiden Top-Verkäufe-Listen stehen zwei langlaufende US-Staatsanleihen mit dem gleichen Kupon von 3,875 Prozent. Der Hauptunterschied zwischen beiden Papieren ist die Restlaufzeit.
Die erstplatzierte Anleihe wurde 2023 begeben und ist am 15.08.2033, also in rund 8 Jahren, fällig. Das Emissionsdatum der zweitplatzierten Treasury ist der 15.5.2023, Fälligkeitstermin ist der 15.5.2043, das sind noch über 17 Jahre und 7 Monate Laufzeit. Die erstplatzierte, 8-jährige Anleihe hat aktuell einen Preis von 99,24, was nach Berechnung der Börse Frankfurt einer Rendite von 4,015 Prozent entspricht. Die bis 2043 laufende US-Anleihe rentiert mit 4,70 Prozent bei einem Preis von 90,73.
Offenbar gilt hier, die länger laufende Anleihe hat eine höhere Rendite. Das entspricht einer normalen Zinsstrukturkurve.
In der 38. Berichtswoche vom 15. bis 19. September 2025 kauften und verkauften die Vermögensverwaltungen unseres Depotausschnittes Wertpapiere in Höhe von 2,79 Mio. Euro. Das Volumen der Käufe war mit 1,70 Mio. Euro größer als das Volumen der Verkäufe mit 1,08 Mio. Euro. Dieser aggregierte Kaufüberhang war das Ergebnis von drei Kaufüberhängen bei Aktien, Anleihen und Fonds.
Der Aktienumsatz summierte sich in der Berichtswoche auf 2,18 Mio. Euro. An zweiter Position im Hinblick auf das Volumen rangierten Anleihen mit 0,32 Mio. Und den dritten und damit auch letzten Rang nahmen Fonds mit 0,28 Mio. Euro Umsatz ein.
Die Handelsquote lag mit 2,45 Prozent des per Ausschnitt erfassten Depotvolumens über dem langfristigen Durchschnitt von 2 Prozent. Die Assets under Managements in unserem Ausschnitt hatten einen Wert von 113,52 Mio. Euro. Das Handelsvolumen, das die erfassten Vermögensverwaltungen mit ihren Wertpapierkäufen und –verkäufen generierten, betrug 2,79 Mio. Euro.
Die seit Jahresbeginn kumulierte Handelsquote belief sich Ende der Berichtswoche auf 72,53 Prozent, im Vorjahr war nach Woche 38 ein Wert von 76,00 erreicht.
Das Kaufvolumen in der Berichtswoche in Höhe von 1,70 Mio. Euro verteilte sich auf Aktien (1,10 Mio.), Anleihen (0,32 Mio.) und Fonds (0,28 Mio.).
Dan Gallagher zufolge hat Nvidia ein Problem, das viele Menschen liebend gerne hätten: Der Chip-Hersteller habe, so der Tech-Kolumnist in „The Wall Street Journal“, zu viel Geld („Nvidia Has a Problem: Too Much Money“; 23.09.25). Das sei nicht immer so gewesen, aber der KI-Hype habe dem Unternehmen ungeheure Finanzmittel in die Kassen gespült. Nvidia habe in den letzten vier Quartalen einen freien Cashflow von 72 Milliarden Dollar generiert. Vor drei Jahren sei der Wert dieser Kennziffer aufs Jahr berechnet noch bei 6 Milliarden USD gelegen. Im laufenden Geschäftsjahr könnten es bis zu 100 Milliarden USD werden, die ungebunden in den Hosentaschen von Nvidia klimpern – um es übertrieben salopp auszudrücken. Damit übertrifft jedenfalls der erwartete freie Cashflow den aller Megacap-Technologieunternehmen, von Apple abgesehen.
Der Verkaufsumsatz in Höhe von 1,08 Mio. Euro fiel ausschließlich im Aktiensegment an.
Unter den Premium-Hämmern ist der Hydraulikhammer sicher der King, obwohl der von Hand geschwungene gemeine Vorschlaghammer von manchem wahren Experten, wie dem Berichterstatter, noch höher eingeschätzt wird – wenn er denn das Ziel trifft und nicht das Bein der Hand, die ihn schwingt.
Premium-Hämmer sind „effiziente und äußerst anpassungsfähige Produkte, die überlegene Effizienz und Leistung mit einer langen Lebensdauer und geringen Umweltauswirkungen vereinen.“ So eine Beschreibung aus Sicht eines bekannten schwedischen Premium-Herstellers auf dessen deutschsprachiger Internet-Plattform. Nehmen wir als Beispiel den HB4100 dieses Herstellers, der für Bagger mit 40 bis 70 Tonnen gedacht ist und selber 4,1 Tonnen auf die Waage bringt. Epiroc hebt lobend hervor:
In der 37. Berichtswoche vom 8. bis 12. September 2025 generierten die Vermögensverwaltungen unseres Depotausschnittes ein Handelsvolumen von 4,74 Mio. Euro. Davon entfielen 2,78 Mio. Euro auf Käufe und 1,95 Mio. Euro auf Verkäufe. Aktien steuerten 3,16 Mio. Euro zum Wochenhandel bei, Festverzinsliche 1,58 Mio.
Wie entwickelte sich die Performance der von firstfive beobachteten Depots? Wir schauen auf die Indexdaten von zwei der vier Depotklassen, die wir unterscheiden: die ausgewogene Risikoklasse und die dynamische Depotgruppe, die das höchste Risiko einzugehen bereit ist.
Der Index der ausgewogenen Portfolios erhöhte sich zwischen Ende der 35ten und Ende der 37ten Woche von 228,90 auf 230,35 Punkte. Dadurch verbesserte sich die YTD-Performance (seit Jahresbeginn) von 0,73 auf 1,36 Prozent.
Gegenüber der Vorwoche, in der die Vermögensverwaltungen des verwendeten Ausschnitts 1,76 Mio. Euro umsetzten, war in der Berichtswoche vom 8. bis 12. September das Handelsvolumen mit 4,74 Mio. Euro deutlich höher. Dafür war die Umsatzquote in der Berichtswoche mit 1,83 Prozent nicht einmal halb so hoch wie in der Vorwoche (3,89 %). Immerhin konnte die seit Jahresbeginn kumulierte Quote in der Berichtswoche die 70 überspringen; exakt waren es am Freitagabend 70,08. Diesen Werten zugrunde liegen große Volumenunterschiede der Depotausschnitte: In Woche 36 lagen die Assets under Management bei relativ niedrigen 45,26 Mio. Euro, in der hier zu besprechenden Woche 37 war dieser Wert bei 258,86 Mio. Euro.
In unserem Depotausschnitt der Berichtswoche fiel ein Kaufvolumen in Höhe von 2,78 Mio. an, das sich auf Aktien (1,86 Mio. Euro) und Anleihen (0,92 Mio.) verteilte.
Den Übermenschen hat Friedrich Nietzsche mit „Also sprach Zarathustra“ populär gemacht. Der Untertitel dieser zwischen 1883 und 1885 in vier Teilen erschienenen Schrift lautet „ein Buch für alle und für keinen“. Die Interpretation des Untertitels überlassen wir den Lesern. Wir wollen an dieser Stelle nur anmerken: Ähnlich widersprüchlich geht es auch im Wort „Unternehmen“ her. Es steckt in diesem Wort zwar offensichtlich „Unter“ drin, aber der Zweck eines Unternehmens ist im Normalfall nicht, dass es untergeht, sondern vielmehr, dass es gerade bei verschärftem Wettbewerb über seine Konkurrenten triumphiert, sie gegebenenfalls übernimmt, so dass „Übernehmen“ vielleicht das bessere Wort wäre.
Dieses verborgene Über im Unter(nehmen) könnte sich für einen Unternehmens-Namen eignen. Das dachten sich 2009 Garrett Camp und Travis Kalanick, die daraufhin beschlossen: