Käufe

Eines der Haupt­the­men, das der­zeit auch die Finanz­märkte bewegt, sind die Prä­si­dent­schafts­wah­len in den USA – d.h. prä­zi­ser: die Wahl der Wahl­män­ner für das Elec­to­ral Col­lege am 8. Novem­ber 2016. Was erwar­ten davon die Märkte? Mit wel­chen Effek­ten ist zu rech­nen? Diese Fra­gen ver­such­ten die bei­den in den USA leh­ren­den Ökonomie-​​Professoren Jus­tin Wol­fers und Eric Zit­ze­witz in einer Stu­die zu beant­wor­ten, die in der Berichts­wo­che viel­fäl­tige und durch­aus auch kri­ti­sche bis ableh­nende Reak­tio­nen in der eng­lisch­spra­chi­gen Finanz­presse her­vor­rie­fen.

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Ver­käufe

Die Liste der Top­ver­käufe führt – bezo­gen auf das Volu­men – ein Discount-​​Zertifikat auf den Euro­S­toxx 50 (TB5M0F) an. Mit einem Betrag von fast 1,15 Mio. Euro han­delte es sich bei die­ser Ver­äu­ße­rung um die größte Trans­ak­tion der Berichts­wo­che; sie wurde zugleich mit Gewinn abge­schlos­sen. Mit einem erheb­li­chen Minus endete hin­ge­gen das Invest­ment in eine mit 4,25% ver­zinste spa­ni­sche Staats­an­leihe, die bis 31.10.2016 lief.

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Märkte und Favo­ri­ten

Anleihen-​​Woche

Über zwei Drit­tel des Gesamt­um­sat­zes von 19,4 Mio. Euro wur­den kauf­sei­tig umge­setzt. Fest­ver­zins­li­che präg­ten den Han­del. Knapp 90 Pro­zent der Wert­pa­piere unse­rer Umsatz­liste der Berichts­wo­che waren Schuld­ver­schrei­bun­gen.

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Umsätze und Quo­ten

Rela­ti­ver Umsatz wei­ter­hin durch­schnitt­lich

Die 3,51 Pro­zent Umsatz in Bezug auf das gemel­dete Depot­vo­lu­men in der Berichts­wo­che sind gering­fü­gig weni­ger als der ent­spre­chende Wert (3,59) in der Vor­wo­che. Inso­fern liegt der rela­tive Umsatz die zweite Woche in Folge im lang­fris­ti­gen Durch­schnitt.

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Käufe

Die Mit­tei­lung der EZB in der Berichts­wo­che, die Leit­zin­sen auch wei­ter­hin nicht zu ver­än­dern und das Anleihen-​​Kaufprogramm wie bis­her bis Früh­jahr 2017 oder gege­be­nen­falls auch noch län­ger fort­zu­set­zen, war von den Markt­teil­neh­mern wie auch von Ver­mö­gens­ver­wal­tern, mit denen wir spra­chen, erwar­tet wor­den. Gleich­wohl rea­gierte der Euro-​​Bund-​​Future mit deut­li­chen Kurs­ge­win­nen.

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Ver­käufe

88% des Kauf­um­sat­zes und 89% des Ver­kaufs­um­sat­zes gin­gen in der 43. Woche auf Anlei­hen zurück. Das spie­gelt sich erkenn­bar auch in unse­ren bei­den Top-​​Verkaufslisten wider. Auf dem ers­ten Rang der rela­ti­ven Liste der Top­ver­käufe steht jedoch ein Renten-​​Fonds der AXA World Funds Emer­ging Mar­kets Short Dura­tion.

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Märkte und Favo­ri­ten

Quer­beet

In den ein­zel­nen Pro­dukt­seg­men­ten sahen wir in der Berichts­wo­che per Saldo Zukäufe bei Anlei­hen und Fonds. Aktien und Zer­ti­fi­kate wur­den gege­ben. Bei den Fonds waren es ins­be­son­dere ETFs auf euro­päi­sche Akti­en­in­di­zes, die gekauft wur­den. Aber auch einen fle­xi­bel ver­zins­ten IBoxx ETF legte sich ein Ver­wal­ter ins Depot. Unter den Anlei­hen mach­ten euro­päi­sche Unter­neh­mens­an­lei­hen das Ren­nen. Vod­a­fone gehörte zu den gesuch­ten Schuld­nern, ebenso Daim­ler.

Aktien ver­kauf­ten die Ver­wal­ter quer­beet.

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Umsätze und Quo­ten

Wenige Mel­dun­gen mit leben­di­gem Han­del

Die uns gemel­de­ten Trans­ak­tio­nen betra­fen Depots von wenig mehr als 120 Mil­lio­nen Euro Ver­mö­gen. Dafür waren die Umsätze in die­sen Depots sehr hoch und mach­ten immer­hin 7,52 Pro­zent der gesam­ten Depot­werte aus. Am meis­ten Umsatz fiel auf Anlei­hen. Auch Fonds stan­den im Fokus des Inter­es­ses. Bei Aktien war man (vor allem auf der Neh­mer­seite) zurück­hal­ten­der. Über­ra­schend hoch fie­len die Zer­ti­fi­ka­te­umsätze (die­ses Mal ganz ohne Gold) aus. 

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Käufe

ETF ganz oben

In der Liste der rela­tiv größ­ten Käufe steht ein ETF auf den eher weni­ger gefrag­ten MSCI Europe Index ganz oben. Wir wol­len ein­mal die Unter­schiede zwi­schen dem Euro Stoxx und dem MSCI Europe dar­stel­len. „Der MSCI Europe wird in der Regel als Preis­in­dex publi­ziert. Berech­net wird er jedoch auch als Per­for­mance­in­dex. Er umfasst aktu­ell die 446 gröss­ten Unter­neh­men aus ganz Europa, nicht nur aus der Euro­zone, gemes­sen an ihrer Markt­ka­pi­ta­li­sie­rung. Der Index deckt 85 Pro­zent aller ent­wi­ckel­ten, euro­päi­schen Akti­en­märkte ab.

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Ver­käufe

Euro­s­toxx per Zer­ti­fi­kat ver­kauft

Wie schon erwähnt, bil­det der Haupt­teil des Zer­ti­fi­ka­te­um­satz den Ver­kauf eines ‚Dis­coun­ters‘ auf den Euro­s­toxx. Finanz​treff​.de rech­net aus: „Bei einem aktu­el­len Kauf­kurs von 28,46 EUR kön­nen Sie bis zur Fäl­lig­keit die­ses Zer­ti­fi­ka­tes am 23.12.2016 eine maxi­male Ren­dite p.a. von 9,49% erzie­len.“ Auf diese mög­li­che Ren­dite ver­zich­tete der Ver­wal­ter und kas­sierte statt­des­sen lie­ber einen mitt­le­ren vier­stel­li­gen Gewinn.

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