Der Handel der ersten Woche des Jahres 2017 war von Verkäufen und vom Handel der Festverzinslichen geprägt. 71% des Umsatzes insgesamt entfielen auf Verkäufe und 78% des Handels mit Rentenpapieren entfielen auf Verkäufe.
6,56 Prozent des unserer statistischen Erfassung und Analyse zugrunde gelegten Depotvolumens wurden in der ersten Woche des neuen Jahres 2017 umgesetzt. Dem entsprachen 14,8 Mio. Euro an Umsatzvolumen, wovon über 4 Mio. Käufe waren und über 10 Mio. Verkäufe.
Bei den Käufen der von uns erfassten Vermögensverwaltungen in der Berichtswoche führten vom Umsatzvolumen her Anleihen (mit knapp 2,5 Mio. Euro) vor Aktien (etwas über 1,1) und Derivaten (0,6).
Rund 82 Prozent der Verkäufe – bezogen auf das Volumen – in der Berichtswoche gingen auf das Konto von Rentenpapieren; der Umsatz belief sich in diesem Segment auf 8,7 Mio. Euro, gefolgt von Aktien (1,26), Derivaten (0,4) und Fonds (0,2).
Die Umsatzquote von 6,77 Prozent in der ersten Woche des neuen Jahres war überdurchschnittlich hoch. Jedoch belief sich das uns für den Newsletter gemeldete Depotvolumen, das dieser Quotenberechnung zugrunde liegt, auf lediglich 26 Mio. Euro – das ist in aktiveren Zeiten der Wochenumsatz und entspricht in etwa einem 20tel des langfristigen Durchschnittswerts des sonst gemeldeten Depotvolumens.
Die Verkäufe in Höhe von 0,88 Mio. Euro verteilten sich auf Aktien (0,51 Mio. Euro), Anleihen (0,31) und Zertifikate (0,06).
WPP plc ist der grösste Werbe– und Marketingkonzern weltweit mit einem globalen Marktanteil von 20%. Allerdings gehörte die WPP-Aktie nicht zu den Gewinnern des Jahres 2017. Man startete in das Jahr mit 18,25 Pfund Sterling und beendete es mit 13,41 Pfund, das ist ein Kursrückgang von knapp 27 Prozent.
BHP Billiton führt in der Monatswertung vor Novo Nordisk. Über den letztgenannten Wert gab es in den vergangenen Monaten viel Ärger. Auf finanztreff.de heißt es:…
Sieht man sich die Quotenentwicklungen in den Depots über die Jahre hin an, dann erscheint das Jahr 2016 als sehr durchschnittlich. Anders, als es Brexit, US-Wahl und andere „Katastrophen“ erwarten lassen dürften, bewegen sich die Quoten zum Jahresende weitgehend im Normalbereich.
Unter den wenigen Käufen, die es am Jahresende zu beobachten gab, fiel der iShsIII-EO Corp Bd 1-5yr U.ETFXETR auf. Mit Bonds-Fonds, die in Euroland auf Staatsanleihen setzen, ist seit langer Zeit kaum noch eine Rendite zu holen. Anleger variieren jetzt, suchen entweder extrem lange Laufzeiten, nehmen Bonitätsabschläge in Kauf oder wechseln in einen Bereich, in dem es mit der Rendite noch nicht so schlimm aussieht.
Verkauft wurde ein Geldmarktfonds von JP Morgan, der auf Fünfjahres-Sicht einen kleinen Verlust produzierte. Das Hamburger Haus dahinter wechselte noch vor dem Jahresende in ertragreichere Bereiche des Finanzmarktes. Das Problem: Wenn Sicherheit Verlust bedeutet, ist das auch dem gutwilligsten Kunden nur schwer zu vermitteln.