2,94 Prozent des für den aktuellen Newsletter gemeldeten Depotvolumens in Höhe von rund 400 Mio. Euro wurden in der 38. Berichtswoche gehandelt. Das entspricht einem Handelsvolumen von 11,8 Mio. Euro. Im Vergleich mit der Vorwoche, die beim absoluten Handel
Dieses Mal wollen wir an dieser Stelle nicht einzelne Top-Käufe, die von Finanzprofis getätigt werden, kommentieren. Vielmehr stellen wir einmal zur Abwechslung den Prozess der Kaufvorbereitung in den Fokus, weil es dazu Neuigkeiten von allgemeinerer Tragweite gibt.
Dieses Mal wollen wir an dieser Stelle nicht einzelne Top-Käufe, die von Finanzprofis getätigt werden, kommentieren. Vielmehr stellen wir einmal zur Abwechslung den Prozess der Kaufvorbereitung in den Fokus, weil es dazu Neuigkeiten von allgemeinerer Tragweite gibt.
Die Verkäufe im Wert 4,31 Mio. Euro verteilten sich auf Anleihen (2,85 Mio. Euro), Aktien (1,38) und Derivate (0,07). Die im absoluten Verkäufe-Ranking erstplatzierte Abgabe von Stücken einer italienischen Staatsanleihe hatte ein Transaktionsvolumen von rund 2 Mio. Euro.
Gekauft und verkauft wurde in der Berichtswoche in allen Produktklassen. Vom Wochenumsatz in Höhe von 4,59 Mio. Euro entfielen 1,96 Mio. Euro auf Käufe und 2,63 Mio. Euro auf Verkäufe. Aktien wurden mit einem Umsatz von 2,47 Mio. Euro am kräftigsten gehandelt, Anleihen lagen mit 1,94 Mio. Euro dahinter, gefolgt von Fonds mit 0,13 und Derivaten mit 0,05 Mio. Euro. Kaufseitig waren Aktien deutlich stärker gefragt als Anleihen, bei den Verkäufen lagen Aktien knapp vor Anleihen.
Das Gesamtvolumen der Depots, deren Handelsdaten uns die Vermögensverwaltungen für den Newsletter der 37. Berichtswoche übermittelten, war mit knapp 202 Mio. Euro weit unter dem Durchschnitt der letzten Wochen (um die 500 Mio. Euro). Die Umsatzquote lag mit 2,28% im Durchschnittsfeld. Deshalb ist der unterdurchschnittliche Umsatz der Berichtswoche von 4,59 Mio. Euro in erster Linie auf das schwache Meldeverhalten der Verwaltungen zurückzuführen.
Die Käufe der 37. Berichtswoche in Höhe von 1,96 Mio. Euro teilten sich wie folgt auf: Aktien 1,18 Mio. Euro; Anleihen 0,70; Fonds 0,05; Derivate 0,03. Die Dominanz von Aktien bei den Käufen äußert sich auch in der Zusammensetzung der first five im absoluten Käufe-Ranking: vier Aktien– und eine Anleihen-Transaktion.
Die auf Platz 1 rangierende, keinen Kupon (0,00%) zahlende Frankreich-Anleihe wurde am 25. März 2018 emittiert und wird 6 Jahre später fällig. Der Emissionspreis betrug 99,85, derzeit gibt die Börse Stuttgart den Kurs mit 99,21 und die Rendite mit 0,14% an.
Die Verkäufe der 37. Woche in Höhe von 2,63 Mio. Euro verteilten sich auf Aktien (1,28 Mio. Euro), Anleihen (1,25), Fonds (0,08) und Derivate (0,02). Der im absoluten Ranking erstplatzierte Verkauf von Imperial-Brands-Aktien ist vom Betrag her der einzige echte Ausreißer nach oben in der Berichtswoche. Diese Transaktion machte 81 Prozent des Aktienverkaufsumsatzes aus und knapp 40% des gesamten Verkaufsumsatzes. Und hier besteht dann auch ein Zusammenhang zwischen Ausreißer und Reißleine, die von einer Verwaltung offenbar kräftig gezogen wurde.
Die 36. Berichtswoche vom 3. bis 7. September war von Verkäufen geprägt. Vom Umsatzvolumen in Höhe von 8,46 Mio. Euro entfielen 2,67 Mio. auf Käufe und 5,79 Mio. auf Verkäufe. Differenziert man die Umsätze nach Assetklassen, dann ergibt sich folgende Reihenfolge: Anleihen 4,42 Mio. Euro; Aktien 3,20 Mio.; Derivate 0,51; Fonds 0,34. Damit weist die Berichtswoche wieder ein Handelsmuster auf, das auch im Juni und Juli häufiger zu beobachten war:
Der Umsatz in der 36. Berichtswoche lag mit 8,46 Mio. Euro nur knapp unter dem Handelsvolumen der Vorwoche mit 8,93 Mio. Euro. Weil das uns für den Newsletter gemeldete Depotvolumen mit 575 Mio. Euro aber relativ gesehen noch etwas deutlicher unter dem Wert der Vorwoche (647 Mio. Euro) lag, war die Handelsquote in der hier zu besprechenden Berichtswoche mit 1,47% ein wenig höher als in Woche 35 (1,38%).