Auf breiter Front haben die Depotmanager in der Berichtswoche zugekauft. Sowohl Aktien als auch Anleihen als auch Fonds wurden unter dem Strich erworben. Nur bei Derivaten überwogen die Verkäufe. Die Verwalter investierten im Aktienbereich in internationale Blue Chips. Bei den Anleihen wurde wieder verstärkt auf Südeuropa, insbesondere auf Italien und Spanien, gesetzt. Europa war auch im Fonds-, insbesondere im ETF-Bereich besonders gefragt. Bei den Zertifikaten standen Short-Papiere auf den DAX im Fokus.
Keine rauchfreie Zone
Imperial Tobacco führt die Liste der Topkäufe bei Aktien in der Berichtswoche an. Insbesondere ein Frankfurter Haus konnte sich für das Tabak-Unternehmen begeistern. Ausschlaggebend dürfte die Dividendenrendite von 4,55 Prozent gewesen sein. Die britische Firma ist auch unter KGV-Gesichtspunkten eher günstig, baut zudem auf ein langfristig abschmelzendes, aber eben nicht sehr volatiles Geschäftsfeld.
Ein Einsteiger
Nur ein DAX-ETF der Deutsche Bank-Tochter db x-tracker schaffte es in der Berichtswoche neu auf die Dreimonatsliste. Mit aktuellen Aktionen hat das aber eher wenig zu tun. In der Berichtswoche gab es nur wenige Pro-Dax-Umsätze im Futures-Bereich. Ein Entscheider kaufte dagegen einen Turbo Short-Schein auf den führenden deutschen Aktienindex. Nein, nach dem VW-Schock meiden die Verwalter Europas führende Börse ganz deutlich, nachdem sie die erste Aufregung teils auch noch für Zukäufe ausgenutzt hatten.


